Die Geheimnisse von Louise und Theodor werden gelüftet

Die Burgdorfer Louisenstraße im Jahr 1930. (Foto: VVV)

Sonderführung durch die Ausstellung am 9. Oktober

BURGDORF (r/jk). Das Beiprogramm zur Ausstellung „Wer ist Theodor? – Burgdorfer Straßennamen“ geht am Sonntag, 9. Oktober, im Stadtmuseum mit einer Sonderführung um 14.00 Uhr weiter. Die Leitung übernimmt Stadtführerin Brigitte Janssen. Der Eintritt ist frei.
Die stadtgeschichtliche Schau über die Hintergründe der Namensgebung bekannter Burgdorfer Straßenzüge und deren historisch gewandeltes Erscheinungsbild ist bis zum 30. Oktober im Stadtmuseum (Schmiedestraße 6) zu sehen. Sie setzt die Reihe attraktiver Ausstellungen fort, die der VVV und die Stadt Burgdorf im Themenjahr „Burgdorf schreibt Geschichte“ präsentieren. Die rege Besucherresonanz hält seit einigen Wochen unvermindert an.
Brigitte Janssen stellt den Teilnehmern der Führung eine repräsentative Auswahl aus der Fülle sehenswerter Exponate vor. Viele bisher nicht eindeutig bestimmbare Vermutungen über die namensgeschichtliche Herkunft von Burgdorfer Straßen wie der „Friederikenstraße“, der „Theodorstraße“ und der „Louisenstraße“ konnten erstmalig aufgeklärt werden. Zu den von Brigitte Janssen vorgestellten Kuriositäten, die den umfangreichen Exponatsbestand komplettieren, gehören eine Schiene der von 1908 bis 1961 zwischen Burgdorf und Hänigsen verkehrenden „Kasparbahn“, der Amtsstuhl des Bürgermeisters Heinrich Schuster aus den 1920er Jahren und eine aus den 1930er Jahren stammende, original erhaltene Einrichtung der Stellmacherwerkstatt Mencke, die einst im Stadtmuseum ihr Domizil hatte.
Die Ausstellung ist sonnabends und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Für Gruppen und Vereine bietet der VVV Sonderführungen auch innerhalb der Woche an. Ansprechpartner für eine Terminvereinbarung ist VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich (Tel. 05136/1862).