„Die älteste Schule Burgdorfs“ präsentiert sich

Eine Schulklasse im Jahr 1930. (Foto: VVV)

Die Wurzeln der Realschule reichen 150 Jahre zurück

BURGDORF (r/jk). Auf eine lange Entwicklungsgeschichte blickt die Realschule Burgdorf zurück. An den Verlauf dieser bewegten Traditionslinie erinnert die Ausstellung „150 Jahre Realschule: die älteste Schule Burgdorfs präsentiert sich - lebendig, kreativ und jung“. Das gemeinsame Ausstellungsprojekt des VVV, der Stadt Burgdorf und der Realschule ist vom 5. November bis 11. Dezember in der KulturWerkStadt (Poststraße 2) zu sehen.
Initiatorin und Organisatorin ist Petra Zink, Leiterin der Realschulbücherei, die von zahlreichen Helfern unterstützt wird. Die Eröffnungsveranstaltung ist am Mittwoch, 2. November, um 19.00 Uhr. Mitglieder des Kinder- und Jugendzirkus des JohnnyB. empfangen die Gäste vor der KulturWerkStadt. Rektorin Karin Lütjen hält die Begrüßungsansprache. Anschließend gibt es ein kurzes Unterhaltungsprogramm, das Lehrer und Schüler gemeinsam gestalten. Als besonderen Service bietet der Realschulverein kleine Snacks und Getränke an.
1915 fand die heutige Realschule ihr endgültiges Domizil in der Straße Vor dem Celler Tor. Wechselnde Räumlichkeiten hatten die Anfangsjahre der 1861 als „1. Stadtschule“ gegründeten Bildungsanstalt geprägt. Bei der Aufnahme ihres Lernbetriebs bestand sie nur aus zwei Klassen und wurde von Schülern aus wohlhabendem Elternhaus besucht. Zuerst im Kantorhaus am Spittaplatz, dann in der Marktstraße 14 und schließlich in der Schlossstraße 3 untergebracht, schuf 1873 der Einzug in das neue Schulgebäude in der Hannoverschen Neustadt für die nächsten vier Jahrzehnte einen festen Platz für den täglichen Unterricht. Mit dem Wechsel zum Celler Tor erwarb die seit 1923 als Mittelschule fungierende Bildungseinrichtung ihren bis heute bestehenden Standort.
Eine umfangreiche Sammlung in den Archiven aufgestöberter und durch Zeitzeugen eingereichter Dokumente, Fotos, Filmbeiträge, Schulchroniken, Schul- und Klassenbücher und Erlebnisberichte lässt die wechselvolle Geschichte der Realschule noch einmal Revue passieren. Abgerundet wird das Ausstellungsmaterial von Einblicken in das aktuelle Erscheinungsbild der Schule und die vielseitigen Aktivitäten der Schüler und Lehrer. Bezeichnend für den weltoffenen Charakter der Realschule ist der über viele Jahre bestehende Kulturaustausch mit einer schweizer, englischen und französischen Schule.
Am Freitag, 18. November, gibt es ein Begleitprogramm zur Ausstellung, das um 19.00 Uhr beginnt. Mitglieder des Kinder- und Jugendzirkus des JohnnyB. nehmen die Gäste in Empfang. Lehrer und Eltern tragen alte Texte vor und versetzen die Zuhörer in das Schulleben früherer Zeiten. Die Bewirtung übernimmt der Schulverein.
Da der Platz für diese Veranstaltung begrenzt ist, ist eine Voranmeldung bei Petra Zink (Tel. 0160/8303902), im Sekretariat der Realschule oder bei der VVV-Geschäftsstelle (Tel. 05136/1862) notwendig. Der Eintritt ist kostenlos.
Die KulturWerkStadt ist sonnabends und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Besichtigungstermine für Gruppen sind auch in der Woche möglich. Ansprechpartner sind Petra Zink oder VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich (Tel. 05136/1862).