„Das grüne Burgdorf“ zeigt sich in beiden Museen

Eröffnet wird die Ausstellung „Das grüne Burgdorf“ am Samstag, 5. Juli, um 14.00 Uhr im Schlosspark hinter dem Rathaus II (Am Hannoverschen Tor). (Foto: VVV)

Eröffnung der Doppelausstellung am Samstag im Schlosspark

BURGDORF (r/bs). Vom 5. Juli bis zum 24. August präsentieren der VVV, der Förderverein Stadtmuseum und die Stadt Burgdorf die Ausstellung „Das grüne Burgdorf“. Sie ist gleichzeitig im Stadtmuseum (Schmiedestraße 6) und in der KulturWerkStadt (Poststraße 2) zu sehen.
Fördernde Unterstützung leisten die Stadtsparkasse Burgdorf und die Stadtwerke Burgdorf. Im Mittelpunkt stehen Geschichten aus der Vergangenheit, fotografische Impressionen und Berichte über das heutige Umfeld der markantesten Grünflächen der Stadt und ihrer Ortschaften.
Bürgermeister Alfred Baxmann eröffnet die Ausstellung am Samstag, 5. Juli, um 14.00 Uhr im Schlosspark hinter dem Rathaus II (Am Hannoverschen Tor). Für die musikalische Umrahmung sorgt das Bläserkorps Burgwedel-Thönse.
Bis zum Ende der Schau ist für ein umfangreiches Beiprogramm mit Sonderausstellungen, Aktionen sowie Fahrrad- und Wandertouren durch die Grünflächen der Stadt gesorgt.
Zum Auftakt gibt es bereits am Samstag, 5. Juli, eine Sonderausstellung des Naturfotografen Bernd Moßmann im Stadtmuseum (auch 6. sowie 12. und 13. Juli, zu den gewohnten Öffnungszeiten von 14.00 bis 17.00 Uhr) und am Sonntag, 6. Juli, die Aktion „Quadratologos malen“ der AWO-Kita Burgdorf sowie ein offenes Singen des Caritas-Singkreises (beide um 14.30 Uhr in der KulturWerkStadt). Über den Ablauf des gesamten Beiprogramms informiert ein Info-Flyer, der ab 5. Juli in beiden Museen ausliegt.
Ein Ausstellungssegment im Stadtmuseum widmet sich dem „grünen Herz“ Burgdorfs, das der Schloss- und Stadtpark sowie die Uferbereiche der Aue prägen. Den Schlosspark, der das 1643 neu erbaute Burgdorfer Schloss umrahmt, legte der damalige Landesherrscher Herzog Friedrich IV. von Braunschweig-Lüneburg (1574-1648) als Barockgarten nach dem Muster der königlichen Gärten Herrenhausen an.
Heute erinnert nur noch die zum Lönsweg führende und mit jungen Bäumen bepflanzte Allee an diese Zeit. Der Park bietet mit seiner großen Grünfläche hinter dem Rathaus II Raum für Feste und Veranstaltungen im Freien, darunter die Burgdorfer Sommernächte, der CulturCircus oder das Schlossparkfest für Kinder.
Der Stadtpark mit seinem heutigen vom Schwanenteich geprägten Erscheinungsbild ist ab 1932 entstanden. 1955 hat die Stadt Burgdorf im Park ein Ehrenmal für die Opfer der Kriege im letzten Jahrhundert erbaut. Der heutige Eingang zum Stadtpark am Tiefenwiesenweg ist 1960 auf der durch die Schließung des Schwimmbades freigewordenen Fläche angelegt worden. Von 1983 bis 1987 erweiterte die Stadt ihren Park um 15 Hektar.
Neben diesen Parkanlagen gibt es viele weitere attraktive öffentliche Grünflächen in der Stadt zu entdecken.