Das „Glockenwunder von St. Pankratius“ gefeiert . . .

Beim Festabend zum „Kleinen Glockenjubiläum“ musizierte der Handglockenchor Wiedensahl (Schaumburger Land) in der Burgdorfer St. Pankratiuskirche. (Foto: Georg Bosse)
Burgdorf: St. Pankratiuskirche |

Ein Beitrag von Georg Bosse - Die neuen Glocken gaben Burgdorf seine Stimme wieder

BURGDORF (gb). Einen Tag vor dem jüngsten Verkaufsoffenen Sonntag mit Kunstmarkt auf dem Spittaplatz, ist in der Burgdorfer St. Pankratiuskirche ein kleines Glockenjubiläum mit Musik und Kulinarischem gefeiert worden.
„Die vier Glocken, die am 6. September 2009 der Stadt Burgdorf ihre Stimme wiedergegeben haben, sind ein Geschenk von allen für alle“, bedeutete Manfred Dunker (Schillerslage) den zahlreichen Gästen, der als „Motor“ der damaligen Spendenkampagne maßgeblich zum Gelingen der Glockenaktion beigetragen hatte. Unter den Anwesenden waren auch viele, die ihn in vielfältiger Weise unterstützt hatten.
Fünf Jahre sei ein guter Zeitraum für einen Rückblick, sagte Superintendent Dr. Ralph Charbonnier, der mit Hinweis auf das überwältigende Engagement Burgdorfer Bürgerinnen und Bürger vom „Glockenwunder von St. Pankratius“ sprach. Etliche Besucher hatten die Gelegenheit wahrgenommen, die Glocken im Glockenturm aus der Nähe zu betrachten und sich von Künstler Hilko Schomerus die vom ihm geschaffene Glockenzier erläutern zu lassen.
Er sei immer noch erstaunt, wie stark bewegt und gerührt die Menschen auf die Glocken reagieren, so Ralph Charbonnier: „Das einfache Glockenspiel lässt die Vielfalt in uns erklingen.“
Bevor der inspirierende Abend eine kurze kulinarische Pause mit kleinen Köstlichkeiten und Momenten zum Klönen einlegte, musizierte der Handglockenchor Wiedensahl (Schaumburger Land) unter der Leitung von Thomas Eickhoff. Für den weiteren Hörgenuss sorgte das Burgdorfer Duo Maike Jensen und Dr. Matthias Schorr sowie der Kurzauftritt des hannoverschen Blechbläserquintetts „Magenta Brass“ um Tammo Krüger.