Das Ende der Lehrzeit, aber nicht das Ende der Lernzeit

Die frischgebackenen Dachdecker-Gesellen nach ihrer Freisprechung in der „Sorgenser Mühle“ in Burgdorf. (Foto: Georg Bosse)

Sieben Dachdecker-Gesellen wurden freigesprochen

BURGDORF/ALTKREIS (gb). „Dieser Tag ist das Ende eurer Lehrzeit, aber nicht das Ende eurer Lernzeit. Denn die Erwartungen der Betriebe sind hoch.“ Mit diesen Worten eröffnete der Obermeister der Burgdorfer Dachdecker-Innung, Walter Grunwald (Sehnde/Wirringen), am vergangenen Freitag die Freisprechungsfeier für die neuen Dachdecker-Gesellen in der „Sorgenser Mühle“ in Burgdorf.
Den erfolgreichen sieben „Junggesellen“ legte Lehrlingswart Rainer Pelz (Edemissen/Wehnsen) die Wahrnehmung von Weiterbildungsmöglichkeiten wärmstens ans Herz. „Erneuerbare Energien und Gründach sind die Zukunftsmärkte für ein stolzes und modernes Handwerk mit langer Tradition“, so Pelz.
Anschließend wurden den jungen Männern von Walter Grunwald, Rainer Pelz und Harald Meier, Berufsschullehrer an der BBS III Hannover, die Gesellenbriefe und die dazugehörigen Schulzeugnisse ausgehändigt. Auf diesem Ausbildungsweg kamen einige Prüfungsteilnehmer auch noch zu einem Realschulabschluss. Fünf Gesellen wurden von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen und für die anderen zwei bestehen gute berufliche Aussichten in neuen Unternehmen.
Die neuen Dachdecker-Gesellen sind (in Klammern der Ausbildungsbetrieb): Kevin Golatka, Edemissen (Burghardt Bedachungen; Laatzen), Daniel Herrmann, Arpke (Nordmann GmbH; Lehrte), Reinhardt Schmidt, Lehrte (Meyer Dachtechnik GmbH; Lehrte), Fabian Hopp, Hänigsen (Michael Hausmann GmbH & Co KG; Obershagen), Tim Jäger, Burgdorf (Matthies Bedachungen & Holzbau; Otze) sowie Florian Pszolla, Burgdorf und David Ulrich, Burgdorf (beide: Westphal Dachtechnik GmbH; Burgdorf).