Das Auto als zukunftsträchtiges Fortbewegungsmittel

Dietrich von Einem (re.) mit dem Projektteam Jan Dumke, Heiko Mackowiak, Boris Ulrich, Marius Utermark und Udo Worch, das ein Kart mit Verbrennungsmotor auf einen funktionierenden Elektroantrieb umgerüstet hat. (Foto: Georg Bosse)

Präsentation der Projektarbeiten der BBS-Fachschule „Kfz-Technik“

BURGDORF (gb). Am vergangenen Freitag haben die Absolventen der Fachschule „Fahrzeugtechnik“ der Berufsbildenden Schulen Burgdorf (BBS) ihre Projektergebnisse präsentiert. Die Präsentation ist Teil der Abschlussprüfung zum „Staatlich geprüften Techniker“. BBS-Schulleiter Gerd Klaus begrüßte zahlreiche Vertreter benachbarter Schulen, Repräsentanten der Region Hannover sowie Delegationen verschiedener Firmen, die „gespannt auf die Projekte und die ausgebildeten Fachkräfte“ waren.
„Für die Einen ist das Auto eine Verheißung und ein Versprechen, für die Anderen ist ein Fahrzeug ein vernünftiges Argument von A nach B zu kommen“, leitete Klaus zu den Demonstrationen über. Insgesamt vier Gruppen konnten ihre innovativen Arbeiten vorstellen: die „Entwicklung eines Schulungsfahrzeuges zur Datenbusanalyse“, die „Entwicklung einer Nachrüstmöglichkeit für ein automatisches Abstandsregelsystem“, die „Konstruktion, Bau und Adaption eines Stirlingmotors zur Abgaswärmerückgewinnung“ sowie die „Umrüstung eines Karts auf Elektrobetrieb“. Dieses Unterfangen wurde von BBS-Ausbilder Dietrich von Einem geleitet und beschäftigte sich mit Elektroantrieben, die aller Voraussicht nach die Zukunft der Automobilindustrie stark beeinflussen werden.
So rüstete das Team Jan Dumke, Heiko Mackowiak, Boris Ulrich, Marius Utermark und Udo Worch ein Kart mit Verbrennungsmotor auf Elektroantrieb um. Dabei wurde die Leistungselektronik so konfiguriert, dass drei Fahrstufen realisiert werden konnten. Dieses Vorhaben wurde von der Gruppe geplant, entwickelt und verwirklicht.