Cramer-Kunden spenden Reparatur-Café 1.168 Euro

Mit der Cramer-Pfandspendensumme von 1.168 Euro für das Burgdorfer Reparatur-Café , die Astrid Kroß (Mi.) im Umschlag hatte, erlebten Hans Bauer und Manfred Lehmann (v.li.) eine schöne Überraschung. Foto: Georg Bosse

Das "Bürger für Bürger"-Projekt kann technische Ausstattung verbessern

BURGDORF (gb). Wenn der gute Wollpulli, der einem ans Herz gewachsen ist, ein Loch hat, das liebgewonnene Radio streikt oder der Toaster nicht mehr toastet, ist häufig guter Rat teuer. Denn dann stellt sich die Frage - wegwerfen und neu anschaffen oder reparieren lassen? Hier kommt das Burgdorfer Freiwilligenzentrum "Bürger für Bürger e.V." (BfB) ins Spiel. Immer donnerstags von 15 bis 18 Uhr werden die Räumlichkeiten an der Mittelstraße 37 zum Reparatur-Café. Das nützliche Projekt hat sich zur Aufgabe gemacht, defekte Alltagsgeräte und Mobiltelefone unentgeltlich wieder instand zu setzen. Das ehrenamtliche Team aus versierten Bastlern, Handwerkern und Tüftlern trägt mit Engagement und Handfertigkeit dazu bei, die Lebensdauer von Gebrauchsgegenständen zu verlängern, um so Ressourcen, die Umwelt und den Geldbeutel zu schonen.
Am vergangenen Dienstag war das Burgdorfer "Reparatur-Café" der jüngste Nutznießer der erfolgreichen, von den Lebensmittelexperten der Wilhelm Cramer GmbH initiierten Pfandspendenaktion. Um die Spendensumme in Empfang nehmen zu können, waren BfB-Vorsitzender Hans Bauer und Manfred Lehmann im E-Center Cramer am Burgdorfer Carré erschienen. Und die Überraschung war bei beiden riesengroß, als Marktleiterin Astrid Kroß die Summe nannte - 1.168 Euro. "Mit diesem hohen Betrag haben wir nun wirklich nicht gerechnet. Damit werden wir die technische Ausstattung des Reparatur-Cafés erweitern und verbessern. Beispielsweise mit Spezialwerkzeugen, um Mobiltelefone ohne (weitere) Schäden öffnen zu können", freuten sich Bauer und Lehmann über dieses unerwartete Ergebnis.