Cornelia Kuhnert liest aus ihrem Krimi „Tödliche Offenbarung“

Die Krimi-Autorin Cornelia Kuhnert liest am 7. Dezember im Burgdorfer Stadtmuseum aus ihren Werken vor. (Foto: VVV)

Beiprogramm der Ausstellung „Frauenleben in Burgdorf“

BURGDORF (r/jk). Im Rahmen der Ausstellung „Frauenleben in Burgdorf – eine Zeitreise“, die bis zum 29. Januar 2012 im Stadtmuseum zu sehen ist, lädt der VVV in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Wegener am Mittwoch, 7. Dezember, zu einer Lesung mit der Krimi-Autorin Cornelia Kuhnert ein. Sie beginnt um 19.30 Uhr im Stadtmuseum (Schmiedestraße 6).
Cornelia Kuhnert, in Hannover geboren, arbeitete als Lehrerin etliche Jahre in Burgdorf und war sechs Jahre Fraktionsvorsitzende der Burgdorfer Grünen im Burgdorfer Stadtrat. Jetzt lebt die Autorin mit Mann, Kindern und Tieren in einem alten Fachwerkhaus in Isernhagen.
Seit einigen Jahren schreibt sie kurze Kriminalgeschichten oder lange Kriminalromane, die zumeist in der Region Hannover spielen, und in denen aber immer ihre kleinstädtischen und kommunalpolitischen Erfahrungen in Erscheinung treten. Gefragt nach ihren Motiven Kriminalschriftstellerin zu werden, antwortete Cornelia Kuhnert in einem Interview: „Im Kriminalroman kann ich alles darstellen, was im Leben der Menschen von Bedeutung ist. Ihre Träume, ihre Vorlieben, Ängste und Schwächen. Es ist Platz für Leidenschaften und Intrigen, alles ist möglich, sogar Tabubrüche.“
Und angesprochen auf ihre zumeist kleinstädtischen Tatorte: „Am besten kann man über Dinge schreiben, die man gut kennt. Das gilt auch für die kleinstädtische Umgebung. Das Leben in einer Kleinstadt spiegelt das Leben in allen Facetten wieder.“ Und: „Im übrigen gilt hier das gleiche wie überall: Wer mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht, sieht vieles, was andere nicht wahrnehmen und aus vermeintlichen Idyllen werden mit ein wenig Phantasie Schreckenvisionen.“
Im Burgdorfer Stadtmuseum stellt Cornelia Kuhnert mit „Tödliche Offenbarung“ ihren neuesten Regionalkrimi vor. Dabei geht es um einen Mord im Golfclub Isernhagen, den nicht ungefährlichen Widerstand gegen ein Schulungszentrum einer rechtsradikalen Partei im Hannöverschen und um Geschehnisse, die ihren Ursprung in der entsetzlichen „Hasenjagd“ einiger Celler auf fliehende KZ-Häftlinge am 8. April 1945 haben.
Karten für die Veranstaltung gibt es bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, und bei Wegeners Buchhandlung, Hannoversche Neustadt 25.
Besucher des Stadtmuseums können sich die Ausstellung „Frauenleben in Burgdorf“ sonnabends und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr anschauen. Nach Absprache mit VVV-Geschäftsführer Gerhard Bleich (Tel. 05136 – 1862) sind für Besuchergruppen Sonderführungen auch innerhalb der Woche möglich.