CDU nennt Burgdorfer Verkehrspolitik „Pleiten, Pech und Pannen"

In der jüngsten CDU-Bürgersprechstunde diskutierte Bürgermeisterkandidat Mirco Zschoch mit Betroffenen über die aktuelle Burgdorfer Verkehrspolitik. (Foto: Georg Bosse)

Als möglicher Bürgermeister verspricht Mirco Zschoch Verkehrspolitik mit Augenmaß

BURGDORF (gb). „Pleiten, Pech und Pannen“, so charakterisiert der CDU-Bürgermeisterkandidat Mirco Zschoch die aktuelle Verkehrspolitik in Burgdorf. Und damit ist nicht nur die bald hoffentlich beendete, unhaltbare Parksituation an der innerstädtischen Marktstraße gemeint, sondern auch das womögliche Versäumnis der Stadt, die Anbieter der Navigationssysteme nicht zeitnah zur neuen Umgehungstrasse B188 informiert zu haben. „Es kann doch nicht sein, dass Kraftfahrer nach über einem Jahr B188neu immer noch durch veraltete Navi-Software durch die Burgdorfer Innenstadt geleitet werden“, ist Mirco Zschoch fassungslos.
Betroffen waren auch einige Burgdorferinnen und Burgdorfer, die am vergangenen Samstagvormittag die Gelegenheit wahrgenommen hatten, sich mit Zschoch über die angeblich völlig verfehlte Verkehrspolitik in der Auestadt während einer CDU- Bürgersprechstunde in der Parteizentrale an der Marktstraße auszutauschen. Neben einigen unsinnigen und unsachlichen Kritiken und Vorschlägen schien die Idee einer Einbahnstraßenregelung für die Marktstraße nach Verengung der Fahrbahn und Verbreiterung der Gehsteige eine Überlegung wert zu sein. Gegenläufiger (Bus-)Verkehr bei schmalerer Fahrbahn könnte nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger heikel werden, war das Argument. „Als Bürgermeister werde ich dafür sorgen, dass Verkehrspolitik in Burgdorf wieder mit Sorgfalt, gesetzeskonform und mit Augenmaß betrieben wird“, kündigte Mirco Zschoch an.