Burgdorfer Stadtführung mit Besuch des Magdalenenfriedhofs

Die Magdalenenkapelle steht im Mittelpunkt der Stadtführung am 11. September. (Foto: SMB)

Saison wird am 11. September abgeschlossen

BURGDORF (r/jk). Am Sonntag, 11. September, lädt Stadtmarketing Burgdorf (SMB) zu seiner letzten öffentlichen Stadtführung im Themenjahr „Burgdorf schreibt Geschichte“ ein. In ihrem Zentrum steht der Magdalenenfriedhof zwischen Bahnhofstraße und Hannoverschem Tor. Die Führung beginnt um 14.00 Uhr am Wicken-Thies-Brunnen auf dem Spittaplatz.
Stadtführerin Brigitte Janssen führt die Teilnehmer über den historischen Kern der Innenstadt zum Magdalenenfriedhof an der Hochbrücke, auf dem die Einwohner der Stadt seit dem Jahr 1583 ihre letzte Ruhe fanden. Vorher diente das Areal um die St. Pankratius-Kirche als Grabstätte. Namensgeberin für den Friedhof war die aus dem Hause Braunschweig-Lüneburg stammende Gräfin Magdalena von Bentheim (1540-1586), die ihre letzten Lebensjahre in Burgdorf verbrachte. Sie spendete das Geld für die gleichnamige Kapelle, die 1815 wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. 1869 entschied sich der städtische Magistrat für ihren Neuaufbau, der sich in seiner damaligen Gestaltung bis heute erhalten hat. Scena – der Kulturverein im VVV nutzt die Kapelle seit vielen Jahren für seine Kunstausstellungen. Die historische Gräberanlage beherbergt ehemals prominente Persönlichkeiten der Stadt, wie den Burgdorfer Superintendenten und als Dichter der religiösen Liedersammlung „Psalter und Halfe“ noch heute bekannten Johann Philipp Spitta († 1859) und den von 1889 bis 1926 amtierenden Bürgermeister Heinrich Schuster.
Teilnehmerkarten gibt es bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2. Sonderführungen können von Vereinen und Gruppen mit SMB-Geschäftsführer Gerhard Bleich vereinbart werden (Tel. 05136/1862).