Burgdorfer Jugendliteraturwettbewerb geht in eine neue Runde

Die zehnjährige Elena Mairin Schmidt (re.) von der KGS Sehnde gehörte in diesem Jahr zu den Preisträgerinnen in der Kategorie „Geschichten 5. und 6. Klassen“. Wer wird beim 14. Burgdorfer Jugendliteraturwettbewerb zu den Siegern gehören? (Foto: Georg Bosse)

Geschichten und Gedichte können ab sofort eingereicht werden

BURGDORF (r/jk). Burgdorfs Jugendliteraturwettbewerb geht in die 14. Runde. Der Burgdorfer Stadtjugendpfleger Bernd Witte freut sich über die Ausschreibung des Wettbewerbs. „Wir waren wohl die Ersten hier in Niedersachsen, die solch eine Plattform geschaffen haben und über die nunmehr lange Zeit am Leben erhalten haben.“
Im Hintergrund arbeiten für den Erfolg viele Leute mit: Stefan Salzmann, Mitbegründer des Wettbewerbs, pflegt die vielen Adressen und bereitet die Flyer, Plakate und zum Schluss das Layout für das Buch vor. Katrin Blume im Jugendpflegebüro druckt unzählige Briefe, alles sortiert nach Schulen und Werbeorten, die Rathausdruckerei sorgt für Flyer und Plakate und zum Schluss wird bei „Wittes“ alles eingetütet.
„Die akribische Ausschreibung, das Ansprechen von Schulleitern, Fachlehrern, Schülervertretung und Schülerzeitung hat sich bisher gelohnt“, so Witte, „wir sind immer ein wenig größer geworden.“ Auch in diesem Jahr gibt es wieder Geld- und Sachpreise zu gewinnen und das Beste, so finden die Organisatoren, ist die Chance, das erste Mal gedruckt zu werden.
Der Jugendliteraturwettbewerb ist in vier Altersstufen, jeweils Gedichte- und Geschichten organisiert. In einem aufwendigen Zweistufenverfahren bewertet die fünfköpfige Jury die Beiträge und „hievt“ jeweils die drei Erstplatzierten in den neuen Gedicht- und Geschichtenband. Burgdorfs Jugendpfleger sichert zu, dass die Jury keinen Namen, Wohnort oder Schule der Nachwuchsliteraten kennt. „Es ist absolut sichergestellt, dass die Bewertung fair abläuft.“
Einsendeschluss ist der 3. Februar 2012. Für die Organisatoren, besonders das Lektorat, wäre es aber schön, wenn die Beiträge möglichst früh eingehen. So verteilt sich die Arbeit etwas besser, denn zur Anonymisierung gehört auch, dass jeder Beitrag in die gleiche Form gebracht wird, damit die Jury in keiner Weise vom Inhalt abgelenkt wird.
Infos gibt es in der Stadtjugendpflege oder unter www.litwett.de.