Burgdorfer Frauen kommen mit „Generationen ins Gespräch“

Gesprächsrunde „Wie war es damals? – Wie ist es heute?“ am 29. Januar

BURGDORF (r/jk). Auf einen überdurchschnittlichen Zuspruch ist die vom VVV und der Stadt Burgdorf präsentierte Ausstellung „Frauenleben in Burgdorf – eine Zeitreise“ in den vergangenen Wochen gestoßen. Im Stadtmuseum (Schmiedestraße 6) ist noch bis zum 29. Januar zu sehen, in welchem gesellschaftlichen Umfeld sich Burgdorfer Frauen in den letzten 100 Jahren bewegt haben und welche von Männern festgelegten Hürden es auf dem Weg zur Selbstbestimmung zu überwinden galt.
Am Sonntag, 29. Januar, endet auch das vom Ausstellungsteam um Christel Hoffmann-Pilgrim organisierte Beiprogramm. Die Besucher der Ausstellung sind zu der anderthalbstündigen Gesprächsrunde „Wie war es damals? Wie ist es heute? - Erzählt einmal“ eingeladen. Sie beginnt um 14.30 Uhr. Die Moderation übernimmt Pastorin Susanne Paul aus Ehlershausen.
Unter dem Motto „Generationen im Gespräch“ diskutieren Emmy Raupers, Erika Hagemeister, Margret Hoppe, Ilse Schaper, Else Hahn und Hiltrud Glomm als Vertreterinnen der älteren Generation mit Imke Frohnia, Ulrike Weber, Lydia Balabko sowie Jacqueline Alker als Angehörigen der jüngeren Generation. Im Mittelpunkt des Gedankenaustausches steht die Frage, wie sich die Lebensverhältnisse Burgdorfer Frauen und ihre Wege zur persönlichen Selbstverwirklichung in den letzten Jahrzehnten verändert und entwickelt haben. Die Teilnehmerinnen berichten von ihren persönlichen Erfahrungen innerhalb ihrer Generation und sprechen über den Wandel der gesellschaftlichen Akzeptanz von Frauenrechten in Burgdorf.
Das Stadtmuseum ist am Sonnabend, 28. Januar, von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Zum Abschluss der Ausstellung am 29. Januar schließt das Museum erst um 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.