Burgdorfer CDU will sich neu formieren und effektiver aufstellen

CDU-Ortsverbände werden aufgelöst zum Ende des Jahres aufgelöst

OTZE/BURGDORF (gb). Die jüngste Mitgliederversammlung des „alten“ CDU Stadtverbandes Burgdorf hat am vergangenen Mittwoch im Altenteilerhaus „Am Speicher“ in Otze stattgefunden. Dabei ließen sich die gut 30 anwesenden Parteimitglieder vom Stadtverbandsvorsitzenden Barthold Plaß (Schillerslage) und Kai Peters (Otze) über die Strategieklausurtagung des Vorstandes unterrichten, die die Auflösung der bisherigen Ortsverbände Burgdorf, Otze und Ramlingen/Ehlershausen zum 31. Dezember 2010 zum Ergebnis hatte. Darüber hinaus rückte die aus Leipzig stammende Jeanette Steinhäuser für die ausscheidende Beate Lotzwi als neue Beisitzerin in den Stadtverbandsvorstand auf.
Kai Peters, (noch) Ortsverbandsvorsitzender in Otze, stellte die ab dem kommenden Jahr einzuführenden neuen Arbeits- und Organisationsstrukturen der Burgdorfer Christdemokraten vor, von denen man sich unter dem Dach nur noch eines Stadtverbandes mehr Effizienz, die Vermeidung von Doppelarbeit sowie mehr konstruktive und kreative Ideen verspricht. Die neue Parteigliederung wird von 12 Themenarbeitskreisen (AK), Sprecher/-innen für die Stadt- und Ortsteile sowie von Betreuer/-innen geprägt sein, die Ansprechpartner für verschiedene Burgdorfer Institutionen, Vereine und Verbände sein werden. So soll Ex-Stadtbrandmeister Alfred Brönnemann (Weferlingsen) für die Burgdorfer Feuerwehren, Manfred Dunker (Schillerslage) für die Evangelische(n) Kirche(n), der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Wolfgang Obst (Burgdorf) für die Katholische Kirche sowie Beisitzer Gero von Oettingen (Burgdorf) für die Schützenvereine künftig Kümmerer und kommunalpolitische Kontaktpersonen in die CDU hinein sein. Der christlich-demokratische Arbeitnehmerflügel (CDA) wird durch Matthias Rickel repräsentiert, Frauen finden sich in der „Frauenunion“ unter der Leitung von Astrid Moßmann wieder und die just wiederbelebte „Junge Union“ mit dem politikstudierenden Florian Kaiser an der Spitze, möchte junge Menschen für (Kommunal-)Politik interessieren.