Burgdorf im LEGO-Fieber

LEGO begeistert alle Generationen. (Foto: Dana Noll)

Raumschiffwelten aus LEGO-Bausteinen noch bis zum 8. November 2020 im Stadtmuseum

Burgdorf (dno). Faszination LEGO – seit vielen Jahrzehnten verbinden die Bausteine Jung und Alt, Groß und Klein.
Das Stadtmuseum Burgdorf, Schmiedestraße 6, widmet nun den Raumschiffwelten aus LEGO-Bausteinen eine besondere Ausstellung. Noch bis zum 8. November 2020 ist jeweils sonntags, 14.00 bis 17.00 Uhr, die Sammlung von Christian Lange zu sehen.
Bereits im Alter von sieben Jahren, im Jahr 1970, bekommt er die ersten LEGO-Modelle geschenkt. Diese werden gepflegt und sorgsam behandelt und sind bis heute erhalten geblieben. Wie auch seine Sammelleidenschaft. Auf Trödelmärkten oder im Internet erwirbt er über die Jahre noch weitere Modelle.
Inzwischen ist seine Sammlung auf etwa 3.000 Modelle gewachsen und eine Familiensache geworden. Denn auch Ehefrau Andrea und sein Neffe engagieren sich bei den Ausstellungen. Nach wie vor träumt er von einem eigenen kleinen LEGO-Museum in Celle.
Die Idee, die Star Wars Welten aus LEGO einzuführen, entstand 1997 und stieß zuerst auf Widerstand. Denn Krieg als Thema einer Bauwelt entsprach so gar nicht der LEGO-Firmenphilosophie. Doch Firmeninhaber Kjield Kirk Kristiansen setzt sich, basierend auf einer Umfrage, durch.
Zeitgleich zum Filmstart zu „STAR WARS - Die dunkle Bedrohung“ kommen 1999 die ersten Sets auf dem Markt. Mittlerweile sind 240 verschiedene Modelle erschienen und erfreuen sich großer Beliebtheit. Das größte Modell ist das Raumschiff Millenium Falcon von 2017 mit 7541 Steinen.
Aber auch die kleineren Modelle begeistern im Stadtmuseum ihre Fans. So wie den 6-jährigen Leon und seinen großen Bruder Niklas.
„Das ist wirklich toll, so viele Modelle. Das beste sind die Raumschiffe“, sind sich die Geschwister einig. Auch Papa Michael teilt die Begeisterung seiner Jungs: „Schade, dass es so etwas zu meiner Zeit noch nicht gab. Aber wir haben einiges zu Hause, da kann man prima gemeinsam mit spielen. LEGO ist immer noch toll und angesagt, trotz der vielen Technik, die es mittlerweile gibt.“