Blut und Spenden können Max-Philip das Leben retten

Nicht nur Burgdorfer, sondern auch Menschen aus der benachbarten Kommune Lehrte, wie hier Carsten Grupe (Mi.) aus Immensen, ließen sich von Liv Gronstedt (li.) und Imke Zinowsky (re.) ein wenig Blut abnehmen. (Foto: Georg Bosse)

109 hilfsbereite „Nachzügler“ kamen zur Typisierung ins Burgdorfer MVZ

BURGDORF (gb). Vor gut drei Wochen hatten sich fast 500 Burgdorfer in der südstädtischen „Gudrun Pausewang-Grundschule“ als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen. Alle waren dem Aufruf einer privaten Burgdorfer Initiativgruppe um Brigitta Stäwen, Beate Gottowik und Colette Leßmann sowie der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gefolgt. Sie hatten sich ein bisschen Blut abnehmen lassen, dass nun auf übereinstimmende Gewebemerkmale mit denen des an Leukämie erkrankten Max-Philip aus Burgdorf untersucht werden kann.
Wegen der Herbstferien konnten viele hilfsbereite Menschen nicht an dieser großartigen Aktion teilnehmen, sodass am vergangenen Freitag für „Nachzügler“ die Gelegenheit bestand, sich im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Burgdorf an der Norderneystraße registrieren zu lassen. Und wieder stellten sich 109 Menschen selbstlos für die hoffentlich lebensrettenden Typisierungsuntersuchungen zur Verfügung. Denn nur, wenn ein passender Stammzellspender gefunden wird, hat der 17-jährige Max-Philip eine Überlebenschance. „Darüber hinaus kamen rund 400 Euro an Spenden zusammen, sodass wir erneut von einer erfolgreichen und super organisierten Aktion sprechen können. Die Anteilnahme an dem Schicksal von Max-Philip ist wirklich überwältigend“, resümierte Sing-Lung Liu von der DKMS.
Die Registrierung und Typisierung eines jeden Spenders kostet die DKMS 50 Euro. Sie ist als gemeinnützige Gesellschaft bei der Spenderneugewinnung - nicht nur für Max-Philip - auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Für den jungen Burgdorfer bitten die Initiativgruppe und die DKMS um fördernde Beiträge auf das Spendenkonto 270 008 840 bei der Stadtsparkasse Burgdorf (BLZ: 251 513 71). Weitere wichtige Informationen zur Typisierung und Stammzellspende sind auf der Internetseite: www.dkms.de nachzulesen.