Betty Ehlers wurde für 10 Jahre Vorstandsarbeit gedankt

Walter Kotzke (re.) bedankte sich mit Blumen und einem Bussi bei Betty Ehlers (li.) für ein Jahrzehnt engagierter Vorstandstätigkeit im OV Burgdorf des Sozialverbandes. (Foto: Georg Bosse)

SoVD-Vorstand von Mitgliederversammlung wieder gewählt

BURGDORF (gb). Das bewährte Burgdorfer Vorstandsteam des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) macht weiter. Dies ergaben die turnusmäßigen Wahlen während der vergangenen Mitgliederversammlung im Veranstaltungszentrum Burgdorf (VAZ), bei denen Walter Kotzke (1. Vorsitzender), Elsbeth „Betty“ Ehlers (2. Vorsitzende), Heike Krokowski (zweite 2. Vorsitzende), Allmut Hohmann (Schatzmeisterin) und Horst Lindner (Schriftführer) von den rund einhundert Anwesenden für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern einstimmig bestätigt wurden. Waldemar Kiefer (Steinwedel) wird sich als neuer Besitzer künftig um eine noch offensivere Öffentlichkeitsarbeit bemühen.
Vor diesem wichtigen Tagesordnungspunkt war Betty Ehlers für ihre bislang 10-jährige engagierte Vorstandstätigkeit im Burgdorfer Ortsverband (OV) des SoVD von Walter Kotzke mit Blumen gedankt worden.
Im Beisein von Hans-Dieter Morich (CDU), Vorsitzender des Burgdorfer Sozialausschusses, dem SPD-Ratsfraktionsvorsitzenden Adolf W. Pilgrim sowie dem stellvertretenden Bürgermeister der Auestadt, Hartmut „Matze“ Unverzagt (WGS), gab der alte und neue SoVD-Vorsitzende eine kurze Zustandsbeschreibung der aktuellen, gesellschaftlichen Verhältnisse in diesem Land ab. „Armut und Spaltung in der deutschen Gesellschaft schreiten voran, wovor die Regierung ihre Augen nicht verschließen darf, weil sonst der soziale Friede gefährdet ist. Wir brauchen mehr Verteilungsgerechtigkeit zwischen Armen und Reichen“, beschrieb Walter Kotzke eine traurige Tendenz, der sich auch Hartmut Unverzagt in seinem Grußwort anschloss. „Politikern und Wirtschaftsbossen ist die Verantwortung und ein angemessener Umgang mit den Menschen abhanden gekommen. Geldgier sowie Rücksichts- und Skrupellosigkeit sind die Gründe für eine Krise, die nicht ALG II-Empfänger und Bezieher niedriger Einkommen ausgelöst haben“, nahm der langjährige Kommunalpolitiker kein Blatt vor den Mund und setzte hinzu, das gerade auch der SoVD mit seinen Hilfeangeboten der zunehmenden sozialen Kälte mitmenschliche Wärme entgegensetze.
Menschliche Wärme ist auch ein Merkmal von Gertrud Schwarz aus Burgdorf. Das 77-jährige SoVD-Mitglied hatte vor einigen Wochen zum wiederholten Mal eine persönliche Spendensammlung durchgeführt und anschließend die kleine aber feine Summe von 142 Euro an den Deutschen Kinderhospizverein Hannover übergeben.