Benefiz-Konzert Kammerchor

BURGDORF (jk). „1000 Stimmen gegen das Verdrängen“ - mit dieser bundesweiten Konzertaktion möchten Musikgruppen, Chöre und Orchester betroffenen Menschen in den Gebieten um Tschernobyl durch Musik und auch Lesetexte eine unüberhörbare Stimme verleihen. Am Samstag, 21. Mai, ab 17.00 Uhr beteiligen sich der Burgdorfer Kammerchor und das Spitta-Ensemble an dieser Hilfsaktion mit einem gemeinsamen Konzert in der Martinskirche in Ahlten.
Im Mittelpunkt des Konzertes stehen der „Totentanz“ von Hugo Distler sowie Werke von Leonhard Lechner, G. Philipp Telemann und dem Burgdorfer Komponisten Alfred Koerppen, der eigens für das Spitta-Ensemble den Spittatext „Freuet euch der schönen Erde“ vertont hat.
Der Erlös dieses Benefiz-Konzertes ist für den Bau einer kleinen medizinischen Station in einem weißrussischen Umsiedlerdorf bestimmt. Dort baut der Verein „Heimstatt Tschernobyl“ für junge Familien mit Kindern aus dem verstrahlten Süden des Landes Häuser und hilft ihnen, eine neue Existenz im unbelasteten Norden aufzubauen.