Begleithundekurs der Jägerschaft Burgdorf beginnt

Neben den theoretischen Inhalten steht vor allem die praktische Arbeit mit dem Hund im Mittelpunkt des Begleithundekurses. (Foto: Jägerschaft Burgdorf)

Infoabend am 23. Mai im Landgasthof Voltmer in Ramlingen

RAMLINGEN (r/jk). Am 23. Mai ist es wieder soweit. Interessierte Hundeführerinnen und Hundeführer treffen sich um 19.00 Uhr ohne ihre Hunde im Landgasthof Voltmer (Köhne) in Ramlingen zum Einführungsabend der Jägerschaft Burgdorf für den diesjährigen Begleithundekurs. An diesem Einführungsabend erfahren die Anwesenden, wie sie den Begleithundelehrgang mit dem VDH-Hundeführerschein abschließen können.
Der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) hat diesen VDH-Hundeführerschein bundeseinheitlich geregelt. Bei der Jägerschaft Burgdorf besteht seit dem Jahr 2003 die Möglichkeit des Erwerbs. An diesem ersten Termin wird ein großer Bereich der Ausbildungsbestandteile, die in dem 12-wöchigen Lehrgang gelernt und geübt werden, erläutert: Sachkunde des Hundehalters, die Sozialverträglichkeit des Hundes und der Gehorsam des Hundes. Für die Sachkunde wird einiges geboten. Es geht um Gesetze, die im Zusammenhang mit der Hundehaltung zu berücksichtigen sind, das Auftreten mit dem Hund in der Öffentlichkeit, die Herkunft, die Biologie, die Gesundheit des Hundes und einiges mehr.
Natürlich werden alle Inhalte im weiteren Kursverlauf vertieft und müssen anhand eines Buches und einer Video-DVD, die ebenfalls im Leistungsumfang inbegriffen sind, vom Hundehalter erarbeitet werden. Den Abschluss des Vortrages bilden Ausführungen über das Verhalten der Hunde und die modernen Methoden der Hundeausbildung. Gerade diese Themenbereiche sind in den kommenden Wochen Schwerpunkte der praktischen Übungen.
Der praktische Teil des Begeleithundelehrgangs findet überwiegend auf gemähten Wiesen und Weiden statt. Neben der Gehorsamsausbildung, zu der beispielsweise die Leinenführigkeit, Sitz und Ablegen gehören, wird auch sehr viel Wert auf die Sozialverträglichkeit der Hunde gelegt. Die große Zahl der teilnehmenden Hunde, die sich in den Freilaufphasen kennen lernen können, zwei Ausbildungseinheiten in der Stadt und im Stadtpark sowie ein Grillfest zur Mitte des Kurses sind da sehr förderlich. Die große Zahl der Hundeführerinnen und Hundeführer, die trotz bestandener Prüfung den Kurs jedes Jahr wieder mitmachen, belegt auch, dass es Lernen mit viel Spaß ist.
Nach dem eigentlichen Lehrgang gibt es für die Teilnehmer, welche die Prüfung zum VDH-Hundeführerschein ablegen möchten, noch einen sogenannten Crashkurs. An zwei Terminen vor der Prüfung wird dabei der genaue Ablauf der Prüfung geprobt. Wenn das alles klappt, man das Begleitmaterial durchgearbeitet, den Ausbildern gut zugehört und diese reichlich mit Fragen gelöchert hat, dann kann zur Prüfung eigentlich nichts mehr schiefgehen.