Ausstellung mit Wildtiermalerei im Rathaus I

Künstler Werner Siemers stellt noch bis 4. November aus

BURGDORF (r/jk). Noch bis zum 4. November ist im Rathaus I, Marktstraße 55, eine Ausstellung mit Wildtiermalerei des Künstlers Werner Siemers zu sehen.
Werner Siemers, geb. 1956, aufgewachsen in Hannover, begann bereits als Schüler mit Bleistiftzeichnungen. Fast immer waren es Wildtierdarstellungen, die nach Vorlagen aus der Jagdliteratur entstanden. Ab 1973 erfolgte seine Ausbildung zum Modellbauer, im Jahr 1975 absolvierte er seine Jägerprüfung. Aufgrund eines tragischen Arbeitsunfalls mussten ihm vier Finger der rechten Hand amputiert werden, doch Werner Siemers ließ sich nicht entmutigen und blieb seinen beiden Passionen, der Jagd und der Kunst, treu.
Neben der Jagd im heimischen Revier folgten erste Jagd- und Studienreisen nach Polen. Beeindruckt von den berühmten Rominter Hirschen, der Kultur und der Landschaft in diesem ehemaligen preußischen Jagdgebiet, entstanden ab 1993 die ersten Ölgemälde mit Hirschen. Die Palette seiner Motive entwickelte sich ständig weiter und umfasst heute auch die Fauna von Nordamerika, Asien und Afrika sowie Pferde- und Hundeportraits.
Eine besondere Herausforderung stellen für den Autodidakten Auftragsarbeiten dar. Werner Siemers' Bilder wurden seit 1994 in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt, unter anderem im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg, im Jagdschloss Springe, im Naturkundemuseum Magdeburg sowie auf der Messe „Pferd & Jagd“ in Hannover. Darüber hinaus erschienen Berichte und Bilder in verschiedensten Jagdzeitschriften sowie in Büchern und Katalogen.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung (montags und
dienstags von 8.00 bis 16.00 Uhr, mittwochs und freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr und
donnerstags von 8.00 bis 18.00 Uhr) zu sehen.