Aus einer verrückten Idee wurde der Otzer Triathlon

Das waren die Teilnehmer des 1. Otzer Triathlons am 7. Oktober 1990. (Foto: Hertha Otze)

25. Jahrestag des 1. Otzer Triathlons wurde gefeiert

OTZE (r/jk). Anlässlich einer verrückten Idee von 12 Sportlern am 7. Oktober 1990 trafen sich die Otzer Triathleten in der Gründungsgaststätte „Gasthaus ohne Bahnhof“ in Otze nach 25 Jahren wieder. Bis auf zwei Personen waren alle Premierensportler anwesend.
Kurz nach der Wiedervereinigung 1990 hatten 12 Otzer die Herausforderung gesucht, einen Triathlon zu schaffen. Zu der Zeit war die Sportart noch (fast) unbekannt. Aber das änderte sich nach dem Dreikampf der Otzer. Im Rahmen der zunächst privat organisierten „Vereinsmeisterschaft“ mussten die Teilnehmer (eine Dame und 11 Herren) 1000 Meter im Burgdorfer Hallenbad (im öffentlichen Badebetrieb) schwimmen, danach (aus organisatorischer Sicht) erst rund 9 Kilometer nach Otze (mit Umweg über Schillerslage) laufen und dann mit den bereit stehenden „3-Gang-Fahrrädern“ knapp 20 Kilometer Radfahren. Fahrradhelme waren noch nicht vorgesehen – heute undenkbar!
Alle schafften diese Distanzen damals ohne großes Training. Und das wurde bei einer unvergessenen Feier begossen. Zum Glück gibt es von dem Wettkampf und der Feier bewegte Bilder, die bei dem Jubiläum von allen mit Interesse verfolgt wurden. Die neuen, noch aktiven jüngeren Abteilungsmitglieder rieben sich verwundert die Augen, wie das damals abgelaufen ist. Das ist aber der Ursprung der Otzer Triathlon-Abteilung, die immer noch aktiv ist.
Auch alte Fotos von den Höhepunkten der 25 Jahre wurden bestaunt. „Es war eine tolle Feier, an der sogar Mitglieder aus Berlin, Magdeburg, Barsinghausen, Neustadt und der näheren Umgebung angereist waren“, berichtete Friedhelm Döbel.