Auf GPS-Schnitzeljagd durch die Burgdorfer Innenstadt

Mit den Eventmanagerinnen Annika Schlote und Katja Barke sowie Sabine Fuchs vom „jungen VVV“ (ob; v. li.) war das Geocaching für die zwölf teilnehmenden Spürnasen ein „kinderspiel“. (Foto: Georg Bosse)

VVV-JuniorClub und „kinderspiel“ schickten zwölf Spürnasen auf Schatzsuche

BURGDORF (gb). Als bislang recht beliebter Anziehungspunkt für unternehmungslustige Kinder hat sich der seit Oktober 2008 eingeführte JuniorClubTag des Burgdorfer Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) erwiesen. Unter der Leitung von Sabine Fuchs treffen sich die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer am zweiten Mittwoch des Monats um 15.30 Uhr in der KulturWerkStadt an der „Poststraße 2“.
Für die 20. Auflage des ClubTages hatte sich der VVV-JuniorClub etwas ganz Besonderes ausgedacht. Kids im Alter von neun bis 13 Jahren unterhaltsam und spannend zu bespaßen ist nicht immer ein Kinderspiel. Davon können Lehrerin Annika Schlote und Heilpädagogin Katja Barke ein Lied singen. Die zwei jungen Frauen gründeten in Hannover die KinderEventAgentur „kinderspiel“ und widmen sich seither ideenreich und professionell den Veranstaltungen von beispielsweise Themengeburtstagen, Handpuppentheater, Spaßolympiaden oder Outdoor-Abenteuern.
Zu den letztgenannten Freizeitaktivitäten gehören GPS-Schnitzeljagden, die auch unter der Bezeichnung „Geocaching“ bekannt sind. Geocaching ist eine Art elektronische Schatzsuche, bei der „geheime Verstecke“ (engl: cache) in einem bestimmten Gebiet oder Stadtteil gefunden werden sollen. Zu einer solchen von den Eventmanagerinnen ausgearbeiteten Schatzsuche brachen am vergangenen Mittwoch ein Dutzend Kinder in zwei Gruppen vom Treffpunkt KulturWerkStadt auf. Ausgestattet mit Karte und Kompass sowie je einem GPS-Gerät ging es darum, im Burgdorfer Innenstadtgebiet zehn festgelegte Markierungspunkte aufzuspüren und in deren Umkreis von etwa 20 Metern versteckte Hinweise zu finden, die zum geheimen Zielpunkt führten.
Jede Gruppe hatte die Chance, mit gutem Orientierungssinn und Schnelligkeit die Verstecke vor den anderen zu entdecken. Dabei stand jedoch der Spaß an der gemeinsamen Suche im Vordergrund, der am Ende der rund zweistündigen Entdeckungstour mit Urkunden für die Teilnehmer/-innen belohnt wurde.