Arbeiten am Trimm-dich-Pfad

Stadt lässt Bäume fällen und morsche Äste entfernen

Burgdorf (r/fh). Die Stadt lässt den Trimm-dich-Pfad im Burgdorfer Holz jetzt nach und nach wieder in Schuss bringen. Noch vor Weihnachten sollen die ersten Arbeiten beginnen. Zunächst wird eine Firma vom 15. bis 18. Dezember entlang des Weges abgestorbene Bäume fällen. Vor allem rund um den Parkplatz und an den Sportstationen sollen auch aus den Bäumen, die stehen bleiben, morsche Äste entfernt werden. Für diese Maßnahmen muss der Pfad zeitweise gesperrt werden. Im nächsten Schritt sollen dann die Stationsschilder erneuert werden, die künftig nicht mehr an Bäumen, sondern an separaten Pfosten montiert werden. Voraussichtlich im Frühjahr kann der Trimm-dich-Pfad wieder vollständig genutzt werden.
Der Trimm-dich-Pfad war Anfang des Jahres in die Diskussion geraten, weil die Stadt mit erheblichen Kosten rechnete, um ihn wieder instand zu setzen und künftig zu unterhalten. Einige Stationen sperrte sie sofort, weil dort ein erhöhtes Gefahrenpotenzial bestehe. Denn einerseits seien die Geräte selbst zum Teil marode, andererseits hätten die trockenen Sommer vielen Bäumen mächtig zugesetzt. Die Stadt rechnet künftig mit Kosten von jährlich 3000 bis 5000 Euro, je nachdem wie sich der bereits spürbare Klimawandel in den nächsten Jahren auf den Wald auswirke.
Um den Pfad zu erhalten, erklärte sich schließlich die Datax-Unternehmensberatung bereit, jährlich bis zu 3000 Euro beizusteuern. Dazu hat sie sich in einem Sponsorenvertrag für die nächsten zehn Jahre verpflichtet. Im Gegenzug erhält der Weg den Namen "Datax-Trimm-Pfad" und es werden neue Stationsschilder mit dem Firmenlogo angebracht.