Amnesty Gruppe Burgdorf/Burgwedel feiert 35-jähriges Bestehen

Podiumsdiskussion in Burgdorf über die Zukunft der Menschenrechte

BURGDORF/BURGWEDEL (r/jk). Aus Anlass des 35-jährigen Bestehens der Amnesty Gruppe Burgdorf/Burgwedel findet am Freitag, 23. September, ab 18.00 Uhr, im Burgdorfer Schloss, Spittaplatz 5, eine Podiumsdiskussion statt. Das Thema lautet: „Zukunft der Menschenrechte – Anspruch und Wirklichkeit“. Teilnehmer auf dem Podium sind Wolfgang Grenz (Generalsekretär Amnesty International Deutschland), Professor Dr. Detlef Horster (Leibniz Universität Hannover) und Dr. Ralph Charbonnier (Superintendent im Kirchenkreis Burgdorf). Moderiert wird die Veranstaltung von Professor Dr. Otto Ludwig, Burgwedel. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Alfred Baxmann, Burgdorf.
Die Amnesty-Gruppe Burgdorf/Burgwedel ist insbesondere stolz, den neuen Generalsekretär Wolfgang Grenz für ihre Podiumsdiskussion gewonnen zu haben. Der studierte Jurist ist seit 1979 hauptamtlicher Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle von Amnesty, zunächst in Bonn und nun in Berlin. Seit 2000 ist er Leiter der Abteilung Länder und Asyl.
In den vergangenen 35 Jahren hat die Gruppe Burgdorf/Burgwedel in unzähligen Aktionen und Briefappellen auf Menschenrechtsverletzungen und auf das Schicksal von Einzelpersonen aufmerksam gemacht. Allein im Jahr 2010 wurden knapp 2000 Appellbriefe an Regierungen in aller Welt versandt und die Abschaffung von Todesstrafe und Folter in diesen Ländern gefordert. Große Priorität sehen die Mitglieder der Gruppe darin, den Amnesty-Gedanken mehr und mehr in das Bewusstsein der Menschen zu rücken.
Amnesty International ist in 180 Ländern vertreten. 2,8 Millionen Mitglieder setzen sich weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte ein.