Am Ende wurde es noch „very british“...

Den Reiter- und Jägerball 2013 im Burgdorfer VAZ nahmen viele Gäste zu Anlass, mal wieder das Tanzbein zu schwingen. (Foto: Georg Bosse)

Köstliches und Komisches beim Reiter- und Jägerball 2013

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Mit annähernd 400 stilsicher und festlich bekleideten Besuchern war der Reiter- und Jägerball 2013 am zurückliegenden Samstag einmal mehr ein gesellschaftlicher Höhepunkt in der Burgdorfer Ballsaison. Großen Anteil daran hatte auch das VAZ-Team um Joana Dienst, dass dem Saal mit einer galamäßigen Ausschmückung das angemessene Ambiente verliehen hatte und den Gästen immer aufmerksam und zuvorkommend zu Diensten stand.
Die zünftig, musikalische Begrüßung der ansehnlichen Schar von Reitern und Jägern hatte dieses Jahr das Jagdhornbläserkorps „Das Große Freie“ (Lehrte/Sehnde) übernommen. Für Sekunden hätte man anschließend die berühmte Stecknagel fallen hören können, als der Vorsitzende der Jägerschaft Burgdorf, Otto Thiele (Röddensen) sowie sein Pendant vom Burgdorfer Pferdeland, Barthold Plaß (Schillerslage), mit bewegenden Worten an den kürzlich überraschend verstorbenen Willi Prieß (Otze) erinnerten. Für Willi Prieß, Pferdezüchter, stellvertretender Pferdeland-Vorsitzender und eifriger Mitorganisator des bereits traditionellen Burgdorfer Reiter- und Jägerballs, hatten die Festverantwortlichen seinen reservierten Tisch 9 zum Gedenken mit einer Kerze und einem Blumenbouquet dekoriert.
Anschließend nahm der Ball langsam Fahrt auf. Schließlich mussten ja auch die Köstlichkeiten des Sechs Themen-Büfetts mit seinen Vorspeisen, Fisch-, Fleisch- und Dessertschmankerln „abgetanzt“ werden. Dass dann auch das Tanzparkett ordentlich strapaziert wurde, sorgten das DJ Party-Team (Marcus/Kevin) sowie Live-Sängerin Bianca El-Amara & Band. Als Showact hatten sich die Reiter und Jäger Herrn Schultze und Herrn Schröder, in Kleinkunst- und Comedykreisen besser als „WallStreetTheatre“ bekannt, eingeladen. Mit einer gehörigen Portion trockenem, britischem Humor, mit einfallsreichem Sprachwitz und skurrilem Slapstick setzten die zwei geschniegelten rheinländischen Gentlemen dem Ballgeschehen ein weiteres Highlight auf. Das Publikum war „extremly amused“.