Aldi eröffnet neuen Markt

Der neue Aldi-Markt im Quartier Aue-Süd steht vor der Eröffnung.

Im Projekt Aue-Süd am Ostlandring ist der erste Bauabschnitt nahezu abgeschlossen

Burgdorf (fh). Das Projekt Aue-Süd am Ostlandring hat ein Zwischenziel erreicht: Der erste Bauabschnitt im Norden des Areals ist nahezu abgeschlossen. Dort ist ein großer Einzelhandelskomplex für Aldi, Jysk (ehemals Dänisches Bettenlager) und Deichmann entstanden. Der neue Aldi-Markt öffnet noch vor Ostern seine Türen. Er ist nur einen Katzensprung vom alten Standort entfernt, der in den zurückliegenden Tagen zwecks Umzug bereits geschlossen war. Am Montag, 11. April, ab 7 Uhr, können Kunden nun erstmals auf der neuen Ladenfläche einkaufen. Zum Start gibt es ein großes Gewinnspiel mit Preisen bis zu 500 Euro, Bratwürstchen, eine Kaffeeverkostung und weitere Aktionen.
Dem Unternehmen zufolge ist der neue Markt gemäß dem aktuellen Filialkonzept gestaltet. Im Bestandsgebäude aus dem Jahr 1999 seien entsprechende Modernisierungsmaßnahmen nicht möglich gewesen. Die Verkaufsfläche hat sich von vormals rund 700 auf jetzt über 1250 Quadratmeter deutlich vergrößert. „Sie bietet mehr Platz und breitere Gänge sowie ein vergrößertes Angebot an frischem Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Backwaren für unsere Kundinnen und Kunden“, so Louisa Zahn von der Aldi Regionalgesellschaft Sievers­hausen, die auch für Burgdorf zuständig ist. Dank einer Photovoltaikanlage auf dem Marktdach und einer Wärmerückgewinnungsanlage, die den Markt beheizen kann, komme das Gebäude ohne fossile Brennstoffe aus.
Das gesamte Areal wird von dem hannoverschen Unternehmen Acribo entwickelt, das insgesamt mehr als 30 Millionen Euro in das Projekt steckt. Es soll Einzelhandel, Wohnen, Gesundheitsversorgung und soziale Dienstleistungen verbinden. Wenn Aldi, Jysk und Deichmann in den neuen Komplex umgezogen sind und ihre alten Gebäude ein Stück weiter südlich leer geräumt haben, will Acribo dort mit dem Abriss beginnen.
In dem Bereich soll dann das sogenannte Hof-Quartier entstehen, das beispielsweise Ärzte, Apotheken, Tagespflegeeinrichtungen für Senioren und eine Kindertagesstätte beherbergen wird. Außerdem ist dort ein Angebot für betreutes Wohnen geplant. Zwischen dem Einzelhandelskomplex im Norden und dem Hofquartier wird das neue E-Center Cramer gebaut. Denn das Unternehmen will seinen Standort von der Uetzer Straße an den Ostlandring verlagern.
Der zweite Bauabschnitt im hinteren Teil des Grundstücks zum Duderstädter Weg hin hat indes bereits begonnen – das sogenannte See-Quartier. Dort errichtet Acribo direkt an einem kleinen Teich vier Mehrfamilienhäuser mit jeweils acht Wohnungen, die voraussichtlich zum Jahresende bezugsfertig sein sollen. Bis alle Bauabschnitte des Projekts Aue-Süd abgeschlossen sind, wird aber noch einig Zeit ins Land gehen. „Unser Ziel ist es, 2024 fertig zu werden“, sagte Felix Osterburg von Acribo kürzlich gegenüber dem Marktspiegel.