Ahltener Schützen stoppten die „Alltagsuhr“

Ortsbürgermeisterin Heike Koehler übergab die Volksscheibe und lobte die SG Ahlten.

3-tägiges Schützenfest in Ahlten verbindet Geselligkeit und Brauchtumspflege

VON DANA NOLL

AHLTEN. Bevor die Bayern in Form der Oktoberfest-Band „Münchner Zweitracht“ übernahmen, wurden am Samstagabend die Schützen-Majestäten ernannt. Bereits vor einer Woche fand im Schützenheim Ahlten die Proklamation statt.
Ortsbürgermeisterin Heike Koehler übergab die Volksscheibe im Namen des Ortsrates und gratulierte dem diesjährigen Volkskönig Frank Heinrich (49 Ring, 99,4 Teiler). In diesem Jahr schossen 19 Teilnehmer auf die Volksscheibe. „Eine gute Beteiligung“, so die Ortsbürgermeisterin, „wenn auch noch steigerungsfähig.“ Heike Koehler lobte die SG Ahlten, "für ihren Einsatz, Tradition und Werte zu erhalten.“
Mit dem Schützenfest 2018 wurde zudem eine neue Tradition in Ahlten ins Leben gerufen. Die scheidenden Majestäten tauschen ab nun ihre Königsketten gegen ein Präsent aus. Für die Herren gibt es einen Bierkrug – natürlich mit Ahltener Wappen – und für die Damen eine Blumenvase. "Als Erinnerung an ihre Amtszeit", so Heike Koehler.
Die Jugend-Königskrone nahm Matthias Kulla ( 47 Ring, 89,5 Teiler) entgegen. Neue Lichtpunktkönigin wurde Zoe Barie (42 Ring, 248,6 Teiler). Bei den Jungschützenkönigen gab es bekannte Gesichter. Falko Zehe wurde erneut Jungschützen-König (49 Ring, 72,4 Teiler). Von tosendem Beifall wurde die neue Schützenkönigin begleitet. Elke Wiesner verweis mit 50 Ring und einem Teiler von 75,1 ihre Schützenschwestern auf die Plätze.Auch der neue Schützenkönig Jörg Wehrmann (48 Ring, 36,6, Teiler) bekam viel Jubel auf seinem Weg in Richtung Bühne.

Beim Königstanz bewiesen die Majestäten zu Harpos „Moviestar“, dass sie nicht nur am Schiessstand sondern auch auf der Tanzfläche in guter Form sind.
Andreas Wulf, 1. Vorsitzender der SG Ahlten, erklärte danach das Fest für eröffnet und appellierte, „einmal die Alltagsuhr anzuhalten, Streitigkeiten zu vergessen und drei fröhliche Tage zu erleben.“ Auch er lobte die Schützen, „für ihr Engagement bei der Brauchtumspflege.“