ABC-Schützen wurden aus der Villa „Mercedes“ geschaukelt

Zum Abschluss der Kindergartenzeit in der Burgdorfer DRK-Villa „Mercedes“ fand eine Feier mit den Kindern sowie ihren Familien und Freunden statt. (Foto: Georg Bosse)

Sonne, Wasser und Wind - Villa-Kinder wurden zu Energieforschern

BURGDORF (gb). Im Kreise ihrer Familien und Freunde sind vor wenigen Tagen 19 KiTa-Kinder der Burgdorfer DRK-Villa „Mercedes“ dem Leben als künftige ABC-Schützen entgegen geschaukelt worden. Dem so genannten „Rausschmiss“ aus der großen Villa-Tür, folgte die Schenkung einer von Tischlermeister Nils Altenkamp angefertigten und von den Kindern bunt bemalten Spielzeug-Holzkiste sowie eine kleine gemeinsame Feier im KiTa-Garten.
Zuvor hatten die Kinder noch drei Monate lang rund um das Thema „Energie“ geforscht, gelernt und experimentiert. Im Rahmen dieser Nachhaltigkeitsbildung soll den Kindern ein positives Bild von der Welt mitgegeben werden. Damit wird ihnen eine Basis geschaffen, um für ihre kindliche Lebenswelt ein Natur- und Umweltbewusstsein entwickeln zu können. So fand beispielsweise eine Stromsparwoche in der Villa „Mercedes“ statt, die mit einem „Tag ohne Strom“ endete. Auf diese Weise erlebten die Kinder, wie es ist, ohne Hilfe von energiebetriebenen Geräten Wäsche zu reinigen oder Brot zu backen. Darüber hinaus beschäftigten sich die zukünftigen Schulkinder nach dem Gau im japanischen Fukushima auf kindgerechte Art mit der Funktionsweise eines Atomkraftwerkes und den Gefahren dieser Form der Energiegewinnung.
Zum krönenden Abschluss des Energieprojektes fand ein großes Sommerfest mit acht Forschungsstationen auf dem Villa-Außengelände statt. Den größten Spaß hatten die kleinen Forscher mit der Wasserbaustelle, an der im Sandkasten mit Wasserschlauch und Röhren ausprobiert und gematscht werden konnte. Am Ende erhielten die Kinder ihre Energiepässe und Forscherdiplome.
„Es war ein tolles Projekt. Denn Bildung für nachhaltige Entwicklung ist einfach wichtig, um Kindern einen bewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde zu vermitteln,“ resümierte KiTa-Leiterin Regina Krallmann.