500 Bäume für 4000 Stempel

Johanna Hagemann, Bezirksförsterin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und Alexander Gödecke, Mitarbeiter der Firma Rathe, helfen beim Anpflanzen der 500 Roteichen. (Foto: Edeka Cramer)

Viel Zuspruch für die Aktion der Azubi-Woche: Edeka Cramer hat in einem Waldstück bei Otze Roteichen gepflanzt

BURGDORF (fh). 500 Stempelkarten mit zusammen 4000 Stempeln haben die Kunden des E-Centers Cramer an der Weserstraße in diesem Frühjahr abgegeben – nicht um eine Prämie zu ergattern, sondern um Burgdorf noch ein bisschen grüner zu machen. Denn für jede volle Karte mit acht Stempeln wollte das Unternehmen einen Baum pflanzen.
Diese Aktion war Teil der Azubi-Woche, die die Auszubildenden des E-Centers Anfang des Jahres gestaltet hatten. Und sie setzten gleich in doppelter Hinsicht auf Nachhaltigkeit: Einen Stempel bekamen die Kunden nämlich nicht für einen bestimmten Einkaufswert, sondern immer dann, wenn sie Obst und Gemüse in wiederverwendbaren Netzen einkauften, wenn sie sich an den Bedientheken Wurst und Käse in Mehrwegboxen füllen ließen, lose Eier in der „Meibox“ sammelten oder Mehrweg-Einkaufstaschen statt Plastiktüten verwendeten.
Die Aktion lief bis zum 14. März – und Mitte April hat Edeka Cramer sein Versprechen nun eingelöst: In einem Waldstück bei Otze hat das Unternehmen 500 Roteichen gesetzt. Die etwa 2000 Quadratmeter große Fläche hat der Realverband Otze dafür zur Verfügung gestellt. „Unser Ziel waren mindestens 100 Bäume. Toll, dass diese Zahl nun weit übertroffen wurde. Den Mehraufwand dafür haben wir gern getragen“, sagt Marketingkoordinator Marc Wiedenroth.
Und warum gerade Roteichen? „Es handelt sich um einen Wald, in dem hauptsächlich Kiefern wachsen – die Eichen bringen Abwechslung in die Flora“, erläutert Bezirksförsterin Johanna Hagemann. So sinke auch die Waldbrandgefahr, da Laubbäume weniger anfällig und insgesamt relativ robust seien.
Unterstützung bekam Edeka Cramer bei dem Projekt nicht nur von der Bezirksförsterin Johanna Hagemann, sondern auch von dem Vorsitzenden des Realverbandes Otze Gustav Adolf Buchholz sowie dem Unternehmen Rathe – Garten, Baumschulen, Forst.