37 Blutspender trauten sich zum ersten Mal

37 Erstspender trauten sich zum ersten Mal. (Foto: Daniela Rosendahl)

75 Blutspenden in der Berufsbildenden Schule Burgdorf

BURGDORF (r/jk). Warteschlangen zur Blutspende und Sitzplatzmangel beim Imbiss: Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr erhielt die Berufsbildende Schule Burgdorf Besuch vom Blutspende-Team des Deutschen Roten Kreuzes. Insgesamt 75 Schüler und Lehrer folgten dem Aufruf, einen 500 ml-Beutel mit der lebensrettenden Flüssigkeit zu spenden. Die Schüler aus der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege übernahmen die Anmeldung und Betreuung der Blutspender vor und nach dem Aderlass.
Die Berufsfachschule Hauswirtschaft bereitete ein ausgewogenes und ansprechendes Frühstück zu, das die Spender wieder auf die Beine brachte. „Planung, Organisation und Durchführung der Aktion liegt wie immer in der Verantwortung der Schüler. Wenn die Spendenaktion dann erfolgreich verläuft, dann ist das ein schöner Lohn für die Arbeit der Schüler“, loben die betreuenden Lehrerinnen Almuth Gellermann, Maria Habermann und Silke Rabben das Ergebnis.
Die Mitarbeiter des DRK waren ebenfalls zufrieden: Junge Spender zu erreichen und vor allem die Hemmung zur Erstspende zu nehmen, dies ist ein wichtiger Grund, Blutspende-Aktionen gezielt in Schulen zu veranstalten.
Blutspenden retten nicht nur Leben, sondern haben auch den angenehmen Nebeneffekt, dass jeder Schüler einen Gesundheits-Check bekommt: Vor der Spende wird geprüft, ob ein Schüler gesund ist und für eine Spende in Frage kommt. Das Spenderblut wird in einem zentralen Labor des DRK untersucht und weiter verarbeitet. Sicherheit ist hierbei das erste Gebot. „Schüler motivieren sich in den Klassen gegenseitig und machen sich Mut, das Blutspenden zu wagen. In diesem Jahr waren es wieder 37 Erstspender, und im Laufe ihrer BBS-Zeit kommen die meisten immer wieder“, resümierte Silke Rabben zum Abschluss des Tages.