1000 Euro für JSG Aue Kicker

Bei der Online-Abstimmung der Aktion Herzensprojekte siegt ein anderes Projekt

Burgdorf (fh). Die Jugendspielgemeinschaft (JSG) Aue Kicker bekommt 1000 Euro vom Energieanbieter E.ON als kleinen Zuschuss für den neuen Vereinsbus. Sie hatte sich mit diesem Wunsch für die Aktion "Herzensprojekte" beworben und war zusammen mit vier weiteren Bewerbern in Niedersachsen ins Finale gekommen. Bei der anschließenden Online-Abstimmung setzte sich jedoch das Projekt „Jugendkonferenz in Melle“ an die Spitze. Dort sollen von dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro unter anderem spezielle Miniatur-Wälder finanziert werden, die mitten in der Stadt für Abkühlung, bessere Luft und Entspannung sorgen.
Die weiteren vier Finalisten, unter ihnen die JSG Aue Kicker, gehen auch nicht ganz leer aus, sondern erhalten jeweils 1000 Euro. "Das ist natürlich nicht ganz die Summe, die wir uns erhofft haben, aber es hilft trotzdem und wir freuen uns über die Unterstützung", sagt Rolf Tameling, Jugendwart der TSV Burgdorf. Auch viele örtliche Unternehmen hätten großzügig gespendet, um den Kauf des neuen Vereinsbusses zu ermöglichen. "Dafür sind wir sehr dankbar", so Tameling.
Es bleibe allerdings eine Finanzierungslücke von rund 15.000 Euro, die der Verein nun aus eigener Tasche schließen müsse. Um die TSV Burgdorf und die Jugendspielgemeinschaft zu unterstützen, können Firmen weiterhin Werbung an dem Fahrzeug platzieren. Interessierte können sich an Rolf Tameling wenden, per E-Mail an jsgauekicker@gmail.com oder unter Telefon (0176) 83440021.
Die TSV Burgdorf, der FC Burgdorf und der SV Sorgensen haben die JSG Aue Kicker gegründet, um bei den Jugendmannschaft ihre Kräfte zu bündeln. Den Bus brauchen sie beispielsweise, um zu Auswärtsspielen zu fahren. Anfang des Jahres waren Unbekannte ins Stadion eingedrungen und hatten den alten Bulli bei einer illegalen Spritztour auf dem Fußballplatz zu Schrott gefahren und dabei noch viele weitere Schäden verursacht. Deshalb war die Neuanschaffung erforderlich. Der neue Vereinsbus sei bereits ein paar Mal im Einsatz gewesen. "Ich saß auch schon am Steuer. Er fährt sich wirklich top und wird jetzt ganz besonders gehegt, gepflegt und geschont", so Tameling.