10 Jahre „Kunst und Handwerk“ im Burgdorfer Stadtmuseum

Das Duo „Bossaneo“ (li.) aus Hannover begleitete die Ausstellungseröffnung mit jazzigen Bossa Nova-Klängen, die nicht nur bei Karl-Ludwig Schrader, Gabi Hoppe und Christa Weilert-Penk (Mi; v.li.) Anklang fanden. (Foto: Georg Bosse)

13 Kunsthandwerker präsentierten ihr handwerkliches Können

BURGDORF (gb). An drei Tagen präsentierten dreizehn Kunsthandwerker im Zeichen der Ausstellung „Kunst und Handwerk“ ihre Objekte und Accessoires aus Glas, Edelmetallen, Leder, Porzellan und Textilien im Burgdorfer Stadtmuseum.
Die musikalische Begleitung zur Eröffnung am Freitagabend hatte das Duo „Bossaneo“ übernommen. Mit jazzigem Bossa Nova-Sound webten die Hannoveraner Andreas Hallmann (git.) und Felix Petry (tenorsax.) einen sanften Klangteppich, auf dem man prima durch das Stadtmuseum wandeln und die feinen, kunsthandwerklichen Kreationen in Augenschein nehmen konnte.
„Ideen zur Kunst entstehen im Kopf“, sagte der Vorsitzende des mitorganisierenden Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV), Karl-Ludwig Schrader, und verwies dabei auf den Facettenreichtum der in Burgdorf ausgestellten und käuflich zu erwerbenden Unikate.
„Das Stadtmuseum ist ein „ungewöhnlicher Ort“, dessen Fachwerk-Ambiente und offene Raumgestaltung mich vor zehn Jahren inspiriert hat, in Zusammenarbeit mit dem VVV und der Stadt Burgdorf diese Veranstaltung ins Leben zu rufen. Dass es aber so gut klappt, hätte ich nicht gedacht“, erklärte Ausstellungs-Initiatorin Gabi Hoppe (Hannover) bei ihrem kurzen Rückblick auf zehn Jahre „Kunst und Handwerk“ im auestädtischen Ackerbürgerhaus. Deshalb freue sie sich besonders, dass immerhin noch fünf Künstler, die damals schon bei der Premieren-Schau präsent waren, auch während der „Jubiläums“-Ausstellung dabei seien, so Gabi Hoppe.