10 Jahre JuNo Lehrte

Beim Kisten klettern war Balance und Geschicklichkeit gefragt.

Mit Glitzertattoos, Aktionen und dem Figurentheater wurde Geburtstag gefeiert

VON DANA NOLL

LEHRTE. „10 Jahre JuNo, heißt, viele bunte Jahre mit vielen Aktionen und Erlebnissen. Wir haben viel bewegt und viel geschafft“, resümiert Leiterin Anke Sal. Am vergangenen Sonntagnachmittag wurde Geburtstag gefeiert und Groß und Klein stürmten in den Aligser Weg 6. Darunter auch der Bürgermeister der Stadt Lehrte, Klaus Sidortschuk, der zum Gratulieren kam:“JuNo ist eine wichtige Anlaufstelle nach den Schule, teilweise noch am Abend und sogar alle zwei Wochen am Samstag. Die Kombination aus Offene-Tür-Angebot und festgelegten, wiederkehrenden Angeboten ist perfekt!“
Der Vorgänger des Jugendhaus Nord (JuNo) war ein 70er Jahre Jugendclub in der Tiefe Straße. Das Gebäude war irgendwann marode und 2005 wurde der Neubau beschlossen. Die Eröffnung fand am 18. Oktober 2008 statt. Knapp 1 Million Euro wurden investiert, „eine Investition in die Zukunft“, so Klaus Sidortschuk. Im JuNo gibt es ein 75 Quadratmeter großes Beamer-Kino mit Dolby Surround, Billard- und Krökeltische, eine Musik- und Lichtanlage, Koch- und Backmöglichkeiten sowie der beliebte Allwetterbolzplatzkäfig – der auch am Jubiläumstag gut genutzt wurde. Hier gab es ein Torwandschießen und eine Geschwindigkeits-Mess-Station für die Torschüsse.
Aber auch die Hüpfburg, das Spielemobil oder das Kistenklettern waren hart umkämpft. Unterstützt wurde das JuNo von der Jugendfeuerwehr Lehrte, die nicht nur die „Spritze“ dabei hatte, sondern auch ein wachsames Auge auf das Stockbrot braten hielt. Für die jungen Gäste gab es ab 15 Uhr ein einstündiges Figurentheater mit den „Komplizen“. Die Mädchen und Jungen fieberten mit Urmel aus dem Eis bei seinen Abenteuern mit. Für das leibliche Wohl war mit Kuchen und Bratwürstchen bestens gesorgt. Im Ausschank gab es „Ipanema“, „Rubino“ und „Blauer Juno“ - leckere alkoholfreie Cocktails.
„Bei uns ist es manchmal wild und laut. Aber die Kinder haben hier ihren Ort gefunden, hier dürfen sie sein, wie sie sind. Es gibt natürlich Regeln. Aber alle sind hier gleich wichtig, egal auf welche Schule sie gehen oder was sie sonst unterscheidet“, erklärt Anke Sal, die von der ersten Stunde mit dabei ist. Unterstützt wird sie von ihrem Team, Florian Reuper und neu dabei, Ridvan Alp.
„Wir wünschen uns, dass es weiter gut läuft und sich die Jugendlichen bei uns wohl fühlen“, so Sal, „Und wir wünschen uns, dass uns weiterhin vertraut wird. Die Jugendarbeit ist schnelllebig und die Kinder oft ungeduldig. Aber manche Sachen brauchen eben seine Zeit.“