Heesseler SV setzt weiter ganz auf die Jugend

Philipp Hackbarth hat aus der A-Jugend mit guten Leistungen sofort den Sprung in die 1. Herren des Heesseler SV geschafft.
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  • Foto: Kamm
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HEESSEL/BURGDORF (de). Die Marschroute beim kleinen HSV, wie der Klub mit seinen über 30 Fußballmannschaften, davon über zwanzig Junioren-Mannschaften, von seinen Fans liebevoll genannt wird, wird auch künftig der Förderung des Nachwuchses gelten. „Wir setzen ganz auf die Jugend. Ich hoffe, dass Niklas Mohs unser Angebot annehmen wird und auch in der kommenden Saison die 1. Mannschaft trainieren wird“, wünscht sich Helmut Eysser, der in der kommenden Saison im Trainerstab auch auf die Mithilfe seines Kotrainers Armin Peithmann, des A-Juniorentrainers Jens Straßburg und seines Reservecoaches Olaf Herzog setzt. „Das sind ideale Strukturen, die uns hoffentlich noch weiter nach vorne bringen werden, wobei ein Aufstieg in die Oberliga Niedersachsen aus den unterschiedlichsten Gründen derzeit völlig unrealistisch ist.“
Das ist auch die Auffassung von Hans-Jürgen Engelbrecht. „Die finanziellen Möglichkeiten des RSE haben wir nicht, um in der Oberliga mit einem entsprechenden Kader zu bestehen. Wir müssen froh sein, dass in der Landesliga mit Heeßel und uns zwei Vereine aus der Stadt Burgdorf im oberen Drittel der Tabelle der Landesliga platziert sind. Was der 60-jährige TSV-Chef besonders bedauert, ist die Tatsache, dass sein Verein nicht aus einem nahezu unbegrenzten Reservoir an jugendlichen Talenten schöpfen kann, wie es beim Kontrahenten aus Heeßel der Fall ist. „Ich beneide die Heeßeler darum. Wir haben aber aus den Sünden den Vergangenheit unsere Lehren gezogen und sind dabei, wieder Jugendmannschaften aufzubauen.
So verfügen wir derzeit über sieben Junioren-Mannschaften von der G- bis zur B-Jugend“, sagte Hans-Jürgen Engelbrecht, der aber sehr wohl weiß, dass sein Verein noch vor einer langen Durststrecke steht: „Bis wir auf eigene Talente aus unserer Jugend für unsere 1. Mannschaft zurückgreifen können, wird es noch annähernd zehn Jahre dauern. Bis dahin müssen wir versuchen, talentierte, junge Fußballer zu einem Wechsel zur TSV Burgdorf zu begeistern. In diesem Jahr haben wir altersmäßig bereits einen Schnitt gemacht und die Mannschaft stark verjüngt, um sie dann auch längerfristig zur Verfügung zu haben. Dass es dann auch einmal zu Disharmonien, wie bei dem Wechsel der drei Heeßeler Spieler, kommt, ist leider nicht zu vermeiden. Doch lege ich Wert auf die Feststellung, dass sowohl Dennis Yeboah als auch Matheusz und Michael Duraj bis zu den C-Junioren bei der TSV Burgdorf gespielt haben. Sie sind also wieder nach Hause zurückgekehrt“, sagte Hans-Jürgen Engelbrecht.

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