Gastspiel der Ramlinger Reserve in der Bezirksliga war nur von kurzer Dauer

Als Knackpunkt für den späteren Abstieg bezeichnete RSE-Trainer Alf Miener die 0:2-Heimniederlage gegen den TuS Altwarmbüchen.
  • Als Knackpunkt für den späteren Abstieg bezeichnete RSE-Trainer Alf Miener die 0:2-Heimniederlage gegen den TuS Altwarmbüchen.
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RAMLINGEN (de). Nur von kurzer Dauer war der Traum von Trainer Alf Miener und seiner Reservemannschaft vom SV Ramlingen/Ehlershausen von einer dauerhaften Zugehörigkeit zur Bezirksliga. Nachdem sich der SV Ramlingen/Ehlershausen II in der Saison 2010/2011 in souveräner Art und Weise die Meisterschaft in der Kreisliga 1 sichern konnte und bereits vier Spieltage vor Saisonschluss die Meisterschaft und damit den Aufstieg feiern dufte, hing der Himmel noch voller Geigen. „Wir wollen von Beginn an in der Bezirksliga 2 nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, wünschte sich der RSE-Trainer, der insgeheim seine Mannschaft so stark einschätzte, dass sie sich in der oberen Tabellenhälfte platzieren könne.
Doch es kam anders, wie der spätere Abstieg belegt. Bereits am ersten Spieltag wurde den Ramlinger Spielern beim Mitaufsteiger SG Letter 05 deutlich vor Augen geführt, dass in der Bezirksliga ein anderer Wind als in der Kreisliga weht. Mit 0:6 gingen die RSEer im Leinestadion in Letter baden. Als danach ein 2:2-Remis gegen den späteren Vizemeister HSC Hannover, ein 4:2- Sieg beim Aufsteiger SV Damla Genc Hannover und ein 1:0- Sieg über den Absteiger TuS Kleefeld folgten, schien alles im Lot. Doch trog der Schein, wie die dann folgende Niederlagenserie zeigte. So standen für den Aufsteiger nach der Hinserie nach 15 Spielen nur vier Siege und zwei Unentschieden auf dem Konto, womit der RSE II mit 15 Punkten nur Platz 13 nach der Hinrunde belegte, was aber ausgereicht hätte, um wenigstens an Relegationsspielen teilzunehmen.
Heimschwäche war beängstigend
Völlig außer Form präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Alf Miener allerdings in der Rückrunde. Mit lediglich zwei Siegen gegen die Absteiger TuS Kleefeld (4:3) und ein 3:2-Erfolg über den MTV Engelbostel/Schulenburg sowie zwei Unentschieden gegen den TSV Havelse II (2:2) und am letzten Spieltag beim 3:3 gegen den TSV Engensen fiel die Bilanz nach 15 Rückspielen mager aus. Mit nur acht Punkten belegten die Ramlinger dann auch als zweitschlechteste Rückrundenmannschaft einen Abstiegsplatz. So war es dann auch kein Wunder, dass der SV Ramlingen/Ehlershausen II mit insgesamt nur 22 Punkten auf dem 14. Rang und damit auf einem Abstiegsplatz landete. 15 Punkte fehlten den Ramlingern am Ende, um wenigsten einen Relegationsplatz zu belegen.
„Der Knackpunkt war unser Heimspiel am 22. April, das wir zu Hause mit 0:2 gegen den TuS Altwarmbüchen verloren hatten“, behauptete Alf Miener. Tatsächlich folgten danach noch vier Niederlagen, ehe es am letzten Spieltag noch zu einem 3:3 beim TSV Engensen reichte.
Mitentscheidend für den Abstieg war auch die schwache Heimbilanz der Ramlinger mit nur zwei Siegen und zwei Unentschieden, womit die Elf von Trainer Alf Miener zusammen mit dem Absteiger TuS Kleefeld die schwächste Heimmannschaft aller 16 Bezirksligisten war. Auf fremden Plätzen konnten die RSEer immerhin 14 Punkte holen, der für einen Relegationsplatz ausgereicht hätte. „Nun müssen wir in der Kreisliga einen Neuanfang starten“, sagte Alf Miener, der die Mannschaft auch in der kommenden Saison trainieren wird. Von einem sofortigen Wiederaufstieg wollte Ramlingens Coach angesichts so starker Konkurrenten, wie dem TuS Altwarmbüchen, SV 06 Lehrte oder TSV Friesen Hänigsen, nicht sprechen. Obwohl mit Torhüter Alexander Dieser vom Heesseler SV und Florian Beck vom TuS Altwarmbüchen zwei höherklassige Spieler als Neuzugänge zu verzeichnen sind und bisher nur der Abgang von Kevin Kienast zum TSV Engensen feststeht.

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