„Lebenslanges Lernen“ für den Hospizdienst

Die Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze beim Schulungswochenende im Tagungshaus in Springe.
  • Die Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze beim Schulungswochenende im Tagungshaus in Springe.
  • Foto: Hospizdienst
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ALTKREIS BURGDORF (r/jk). „Lebenslanges Lernen“ als berufsbegleitendes und bildungspolitisches Vorhaben ist für viele Menschen heute selbstverständlich. Im ambulanten Hospizdienst für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze findet es auch in der ehrenamtlichen Mitarbeit eine kontinuierliche Umsetzung.
Dazu gehört das jährlich veranstaltete Schulungswochenende in einem auswärtigen Tagungshaus, das den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gelegenheit geben soll, für ihre Arbeit Kraft zu schöpfen und sich gleichzeitig nachhaltig mit einem grundlegenden Thema der Hospizarbeit auseinanderzusetzen. Die Bereitschaft zum Lernen miteinander und voneinander ist Voraussetzung für die Arbeit mit Menschen und ihre Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen, so wie sie in der ambulanten Hospizbegleitung ausgeübt wird.
In diesem Jahr nahmen 24 Ehrenamtliche, die aus dem gesamten Einzugsbereich des Hospizdienstes zur Mitarbeit zusammen kommen, an der Schulung in Springe teil, um sich mit dem Thema der „Polaritäten des Lebens“ - wie Abschied und Neubeginn - zu beschäftigen.
Seit 2006 praktiziert der Hospizdienst das Ausbildungsmodell, mit dem die Ehrenamtlichen für die Begleitung von sterbenden und trauernden Menschen sowie deren Angehörige geschult und weitergebildet werden. Das Konzept der einjährigen Schulung, das sogenannte „3-S-Kompetenzmodell“, vermittelt Kenntnisse in Bezug auf Sach-, Selbst- und Sozialkompetenz.
„Seit Bestehen der Rechtsgrundlage für ambulante Hospizleistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung sind Hospizdienste mehr denn je gefordert, sich zu professionalisieren,“ so Manuela Fenske-Mouanga, Leiterin des ambulanten Hospizdienstes für Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze, „vor allem aber den Menschen, die unsere Unterstützung brauchen, möchten wir mit unserer Qualifizierung zusichern, dass alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den nicht immer leichten Aufgaben der Begleitung von Sterbenden und Trauernden gewachsen sind.“

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