Theater, Konzert und Diskussion

Die Improkokken entwickeln bei ihren Aufführungen Figuren und Handlung aus dem Stegreif - ohne einstudierte Texte und Abläufe. (Foto: privat/Achim Beinsen)

Zu ihrem 20-jährigen Bestehen lädt die Region zu einem Open-Air-Programm im Innenhof ein

Region (r/fh). Unter dem Motto „Summer-OpenUp“ öffnet die Region anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens den Innenhof des Regionshauses für Kultur und Diskussion. Es befindet sich an der Hildesheimer Straße 18 in Hannover. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.hannover.de/summer-openup ist notwendig.
Zum Auftakt tritt am Samstag, 14. August, ab 17 Uhr die Impro-Theater-Gruppe „Improkokken“ auf. Die Aufführung steht unter der Überschrift „Von Radelnden und Rasenden“ und wird sich um das Thema Verkehr drehen. Es gibt keine einstudierten Texte, sondern die Schauspieler entwickeln Figuren und Handlung aus dem Stegreif, inspiriert von den Vorgaben des Publikums.
Die Reihe „Matinee im Foyer“ wird am Sonntag, 22. August, ab 11 Uhr ausnahmsweise ebenfalls in den Innenhof verlegt. Unter der Überschrift „Bad News Are Good News?“ geht es um die Rolle der Medien in der Krise. Auf dem Podium debattieren Medienwissenschaftler Professor Helmut Scherer, Medienpsychologin Petra Sandhagen und HAZ-Vize-Chefredakteur Felix Harbart mit Moderatorin Tanja Schulz.
Ebenfalls am Sonntag, 22. August, folgt ab 17 Uhr eine musikalische Hommage an den Komponisten Werner Richard Heymann. Während sein Name nur wenigen geläufig ist, sind seine Stücke vielen Menschen bekannt. Von ihm stammen Titel wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Irgendwo auf der Welt“ oder „Das gibt’s nur einmal, und kommt nicht wieder“. Helena Goldt und Atrin Madani interpretieren seine Operettenhits, Chanson und Filmschlager, begleitet von dem Pianisten Tal Balshami. Elisabeth Trautwein-Heymann, Tochter von Werner Richard Heymann, führt durch das Programm und erzählt über das bewegte Leben des größten UFA-Komponisten.