Sportler werben für Rettungsgasse

Im Video der Polizeidirektion Hannover trifft Recken-Spieler Timo Kastening durch eine Lücke in der Abwehrmauer das Tor und wirbt damit für die Rettungsgasse. (Foto: PD Hannover)

Die Polizeidirektion Hannover hat mit Unterstützung der Recken und von Hannober 96 zwei Kurzvideos gedreht

BURGDORF (r/fh). Freiwurf-Training bei der TSV Hannover Burgdorf: Timo Kastening scheitert immer wieder an den Dummys, die vor dem Tor eine Mauer bilden. Doch dann tut sich endlich eine Lücke auf und der Handballer trifft. "Eine Lücke, die keinen Torhüter der Welt freut", sagt Recken-Torwart Domenico Ebner. "Aber eine Gasse, die Leben rettet", ergänzt Timo Kastening. Das ist die Handlung eines der beiden Kurzvideos, mit denen die Polizeidirektion Hannover jetzt auf die Bedeutung einer Rettungsgasse aufmerksam macht. Damit will sie für das richtige Verhalten bei einem Stau im Straßenverkehr werben, damit Polizei, Feuerwehr und Rettungswagen im Notfall schnell zu einer Unfallstelle gelangen können. 
Da die Polizeidirektion Hannover seit vielen Jahren Aufklärungsarbeit zu diesem Thema betreibt, wurde sie vom Polizeipräsidium Schwaben-Nord unter dem Hashtag #TeamRettungsgasse öffentlich für eine bundesweite Challenge in den sozialen Netzwerken nominiert. Zur Bewältigung dieser Herausforderung hat sich das Social Media Team der Polizeidirektion etwas Besonderes einfallen lassen und für zwei Videos hochkarätige Unterstützung aus dem Profisport gewonnen.
Zunächst hat der TSV Hannover-Burgdorf für die Erstellung eines Kurzfilms zum Thema Rettungsgasse zugesagt und dafür die Spieler Domenico Ebner und Timo Kastening zur Verfügung gestellt. Das Video wurde bereits Anfang August 2019 auf Facebook, Twitter und Instagram veröffentlicht. Im September 2019 haben Profifußballer Edgar Prib von Hannover 96 und Fußballbundesligaschiedsrichterin Bibiana Steinhaus bei der Produktion eines zweiten Videos mitgewirkt.
Infolge von Baustellen und Unfällen standen Verkehrsteilnehmer 2018 auf den vier Bundesautobahnabschnitten im Zuständigkeitsbereich der PD auf einer Gesamtlänge von 19.153 Kilometern im Stau. Um schnell Hilfe leisten zu können und Rettungskräften ein schnelleres Vorankommen zu ermöglichen, muss schon beim Einsetzen einer Staubildung eine funktionierende Rettungsgasse gebildet werden.
Die beiden Videos und weitere Informationen zum Thema Rettungsgasse sind unter www.pd-h.polizei-nds.de/praevention/verkehrsunfallpraevention verfügbar.