Schneller Einstieg - kürzere Fahrzeit

Bei Regiobus müssen Fahrgäste ihre Tickets beim Einsteigen nicht mehr vorzeigen

REGION (r/fh). Für viele Fahrgäste bei Regiobus entfällt in Zukunft beim Einsteigen das lästige Kramen in der Tasche: Denn wer eine gültige Fahrkarte dabei hat, muss diese künftig nicht mehr beim Fahrer vorzeigen. Das Unternehmen möchte dadurch die Standzeiten an den Haltestellen verringern und so die Fahrzeiten der Linien insgesamt verkürzen. „Wer eine Fahrkarte kaufen möchte oder eine Auskunft benötigt, kann sich natürlich, wie gehabt, an das Fahrpersonal wenden“, sagt Stefan Tiedgen, Leiter des Bereiches Vertrieb und Service.
Trotz dieser Neuregelung bittet das Unternehmen die Fahrgäste, weiterhin vorne einzusteigen. Die meisten Busse haben dort eine Doppeltür sowie eine Unterteilung im Eingangsbereich: Wer eine gültige Fahrkarte dabei hat, kann sich links halten, alle anderen rechts. Plakate und Flyer in den Bussen sowie Aufkleber an der vorderen Einstiegstür erklären das neue Procedere.
Der Ausstieg ist wie gehabt auch hinten und in der Mitte möglich. Wer mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Fahrrad unterwegs ist, kann auch beim Einsteigen alle Türen nutzen. Natürlich müssen Fahrgäste ihre Karte auch weiterhin vorzeigen, wenn der Fahrer oder die Fahrerin sie dazu auffordern. Zusätzlich will Regiobus verstärkt Kontrollpersonal einsetzen.