Regiobus setzt auf E-Mobilität

Setzen auf E-Mobilität auch im öffentlichen Nahverkehr: die Regiobus-Geschäftsführerinnen Elke van Zadel (von links) und Regina Oelfke, der Verkehrsdezernent der Region Hannover Ulf-Birger Franz sowie Denise Hain und Volkhardt Klöppner vom Vorstand der Üstra. (Foto: Regiobus/Markus Lampe)

Unternehmen schafft die ersten 15 Elektrobusse an / Förderung vom Bundesumweltministerium

Region (r/fh). Auf den sprintH-Linien will Regiobus voraussichtlich ab Mitte 2022 die ersten Elektrobusse einsetzen. Dafür will das Unternehmen demnächst 15 neue Fahrzeuge anschaffen. Das Bundesumweltministerium steuert dazu bis zu 6,2 Millionen bei und würde damit ungefähr 80 Prozent der Gesamtkosten übernehmen. Regiobus selbst müsste etwa 1,5 Millionen Euro tragen. Und auch an der Ladeinfrastruktur beteiligt sich das Umweltministerium mit bis zu 3 Millionen Euro. „Damit beginnt für uns eine neue Ära“, freut sich Regiobus-Geschäftsführerin Elke van Zadel.
Die Elektrobusse sollen zunächst auf dem Betriebshof in Wunstorf stationiert werden. Ladepunkte sind am ZOB Hannover und an der Rundestraße vorgesehen. Dafür werden umfangreiche Umbaumaßnahmen erforderlich sein.
Beim Einstieg in die Elektromobilität und der Schaffung der Ladeinfrastruktur kooperiert Regiobus mit dem Verkehrsbetrieb Üstra, der innerhalb von Hannover bereits die ersten Elektrobusse einsetzt. Indem sie das gleiche System einbauen, wollen die beiden Unternehmen gegenseitig von Erfahrungen profitieren und die Lademöglichkeiten erweitern. Der Verkehrsdezernent der Region Hannover Ulf-Birger Franz freut sich über das verzahnte Vorgehen von Üstra und Regiobus: „Das bringt einen enormen Schub für die Verkehrswende und zahlt auf das Thema Klimaschutz ein.“