Neuer Rekord beim Stadtradeln

Mehr als 13.000 Bewohner aus der Region Hannover nehmen teil

Region (r/fh). Der Wettbewerb Stadtradeln 2020 hat noch einmal deutlich mehr Menschen auf die Räder gelockt als in den vergangenen Jahren. Mehr als 13.000 Einwohner aus der Region Hannover haben sich zwischen dem 7. und dem 27. Juni beteiligt und sind zusammengenommen etwa 3,07 Millionen Kilometer geradelt. „Das ist eine phänomenale Leistung“, stellt der Verkehrsdezernent der Region Ulf-Birger Franz fest und ergänzt: „Wir hatten befürchtet, dass die Beteiligung wegen der Coronakrise schwächer würde. Aber das Gegenteil war der Fall. Die Menschen hatten Lust, auf diesem Wege Gemeinschaft und Identifikation zu erleben und sich draußen zu bewegen.“
Insgesamt waren 831 Teams am Start. Am meisten Strecke absolvierte das Team Diakovere mit 215 Teilnehmern und 55.495 Kilometern. Gemessen an der Personenzahl war das Team TKC aus Burg­dorf am fleißigsten: Jedes der drei Teammitglieder radelte innerhalb der drei Wochen 1.714 Kilometer.
Im Wettbewerb der Kommunen siegte mit über 1,2 Millionen Kilometern die Stadt Hannover – sie stellt mit mehr als 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern fast die Hälfte der Regionsbevölkerung. Relativ im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat mal wieder Wennigsen die Nase vorne, gefolgt von Burgwedel und Pattensen. Garbsen kann sich auf ein Hannah-Lastenrad von der Klimaschutzagentur Region Hannover freuen: Die Stadt hat das fahrradaktivste Kommunalparlament.
Neu war ein Schulwettbewerb mit eigenen Preisen. „Das hat trotz eingeschränkten Unterrichts toll funktioniert“, sagt Ulf-Birger Franz. In dieser Kategorie hat die St. Ursula Schule in Hannover die Nase vorn. Er hoffe, dass viele Teilnehmer auch künftig aufs Rad steigen, um Alltagswege zu erledigen. Denn das sei ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.