Nächtliche Ausgangssperre ab dem 1. April

Region plant schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie

Region (r/fh). Die Region Hannover kündigt schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie an: Vom 1. bis 12. April soll demnach im gesamten Regionsgebiet eine nächtliche Ausgangssperre gelten, jeweils in der Zeit von 22 bis 5 Uhr. Außerdem ist eine Erweiterung der Maskenpflicht geplant. Damit reagiert die Region entsprechend der neuen Corona-Verordnung auf die Entwicklung ihrer 7-Tages-inzidenz. Sie ist zwar großen Schwankungen unterworfen, jedoch auf vergleichsweise hohem Niveau und mit steigender Tendenz. Am Sonntag lag der Inzidenzwert erstmals wieder bei über 150.
Ab Gründonnerstag, 1. April, dürfen Bürger zwischen 22 und 5 Uhr nur mit triftigem Grund das Haus verlassen. Dazu zählen notwendige medizinische, psychosoziale oder veterinärmedizinische Behandlung, die Wahrnehmung einer beruflichen Tätigkeit, der Besuchs von Gottesdiensten und ähnlicher religiöser Veranstaltungen und der Besuchs naher Angehöriger, wenn diese von Behinderung betroffen oder pflegebedürftig sind.
Die konkrete Ausgestaltung der Maßnahmen wird bis Mittwoch, 31. März, erarbeitet. Dann wird die Region Hannover die Allgemeinverfügung bekannt machen und sich zu den Details
äußern. Zur neuen Corona-Landesverordnung und den Konsequenzen für die Region Hannover hat sich Regionspräsident Hauke Jagau am Montag, 29. März, in einem Video
geäußert. Es ist abrufbar unter https://youtu.be/HLKL946mf54.