Justizministerin Havliza zu Besuch im Amtsgericht Burgdorf

Thordies Hanisch (MdL/SPD), Justizministerin Barbara Havliza (v.li.) und Rainer Fredermann (re; MdL/CDU) waren zu Besuch im Amtsgericht Burgdorf und dessen Direktor Andreas Henze (2.v.re.). Foto: Georg Bosse

Für geplante Barrierefreiheit fehlen nicht die Mittel, sondern Handwerker

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Seit November 2017, ihrem Amtsantritt als Niedersächsische Justizministerin im Kabinett Weil, hat Barbara Havliza (CDU) einem Großteil der Gerichte, Generalanwaltschaften und Justizvollzugsanstalten im Land ihren Antrittsbesuch abgestattet. Am vergangenen Mittwochvormittag wurde die Politikerin vom Direktor des Burgdorfer Amtsgerichts, Andreas Henze, empfangen. Dabei wurde sie von den Mitgliedern des Niedersächsischen Langtags, Thordies Hanisch (SPD, Uetze) und Rainer Fredermann (CDU, Burgwedel), begleitet.
"Das Amtsgericht in der Mitte Burgdorfs ist ein Kleinod. Und der Laden läuft", beschrieb Henze seine Wirkungsstätte und fügte hinzu, dass er es sehr schätze, dass sich die Mitarbeiter/innen allesamt ihren Aufgaben verantwortlich sowie der Stadt verbunden fühlen. "In Niedersachsen hat sich die Justiz in der Fläche bewährt. An den Standorten wird nicht gerüttelt", bekräftigte die Ministerin, und: "Öffentliche Gebäude müssen für alle Bürger/innen zugänglich sein." Daran hapert es dem historischen Gemäuer, in dem die Eingangsinstanz der ordentlichen Gerichtsbarkeit untergebracht ist und das sich ins denkmalgeschützte Spittaplatz-Ensemble einfügt. Das Bauwerk selbst unterliegt allerdings keinen möglichen Denkmalschutzauflagen. Das erleichtert die dringend notwendigen Baumaßnahmen am Amtsgericht, um Barrierefreiheit für wirklich alle Bürger/innen herzustellen. "Für das Vorhaben stehen genügend Mittel zur Verfügung. Das Problem für das Staatliche Baumanagement ist, dass uns trotz zwei erfolgter Ausschreiben bislang die Handwerksunternehmen fehlen", erklärte Barbara Havliza.