Zweimal „volles Haus“ beim Hänigser Heimatabend

Anja und Joachim Gring im Sketch „Urlaubsstress in den Flitterwochen“. (Foto: Rolf-Peter Brandes)

Unterhaltsames Programm unter dem Motto „So lacht man im Kasparland“

HÄNIGSEN (r/jk). Beim 10. Hänigser Heimatabend, der wieder unter dem Motto „So lacht man im Kasparland“ stand, waren alle Stühle bei beiden Veranstaltungen bis auf den letzten Platz im „Haus der Begegnung“ der Ev. Kirchengemeinde besetzt. Den Besuchern wurde ein unterhaltsames Programm mit Sketchen, Vorträgen und Musik geboten, das Rolf- Peter Brandes zusammenstellte. Zu dieser Veranstaltung hatte die Heimatbundgruppe Hänigsen zusammen mit dem Förderverein der Ev. Kirchengemeinde Hänigsen eingeladen.
Der Direktor einer Toilettenpapierfabrik (Horst Schäfer) konnte sich für keine neue Sekretärin (gespielt von Renate Meyer, Hannelore Meyer und Christa Schmidt) entscheiden, weil alle so vergeßlich sind. Dabei hatte er selber vergessen, sich morgens eine Hose anzuziehen.
Über eine sprechende Bahnhofswaage waren Else und Kurt (Rolf- Peter Brandes und Roswitha Nilius) so erstaunt und wollten die Waage überlisten, sodass sie dadurch ihren Zug verpaßten.
Einen bewegungsreichen und unruhigen Urlaubstag in den Flitterwochen hatte Herbert (Joachim Gring) im Hotel Sonnenschein, weil seine Ehefrau Gertrude (Anja Gring) ihn ständig mit den verschiedensten Wünschen durch das Hotel hetzte und ihm als Höhepunkt letztlich noch Frühsport verordnete.
In dem Sketch „Die Bräutigamswahl“ versuchte eine Mutter (Erika Krobisch) ihre wählerische Tochter (Roswitha Nilius) zur Ehe zu bewegen, die alle ihr vorgeschlagenen Ehekandidaten ablehnte, sodass letztlich nur noch ein dummer Ehemann übrig blieb.
Natürlich kam auch der Dorfklatsch nicht zu kurz. Die beiden Hänigser Originale Heinrich und August (Heinrich Müller, Heiner Meyer) unterhielten sich wieder über das Alltagsgeschehen in ihrem Heimatort und traten im zweitenTeil der Veranstaltung als Polizist und Feuerwehrmann auf. Die Veranstaltung wurde von den Hänigser Dorfmusikanten unter der Leitung von Alfred Niebuhr musikalisch umrahmt und durch das Programm führte wieder Gerhild Niebuhr.