Zwei Unfälle auf der B 214

Trotz teils schwerem Sachschaden gingen die Unfälle auf der B 214 noch glimpflich für die Insassen aus. (Foto: Feuerwehr Uetze)

„Massenunfall“ war doch nicht so schlimm

UETZE (r/jk). Die Ortswehr Uetze musst am vergangenen Mittwoch, 21. Dezember, zu zwei Unfällen auf der B 214 ausrücken.
Bereits um 7.20 Uhr kam die Alarmierung, dass eine Person nach einem Verkehrsunfall eingeklemmt sein sollte. Vor Ort bestätigte sich die Meldung allerdings nicht. Die betroffene Person war bereits befreit und wurde vom Rettungs-dienst betreut. Die Ortsfeuerwehr rückte nach fünf Minuten, ohne tätig zu werden, wieder ein. Im Einsatz waren drei Fahrzeuge der Feuerwehr.
Um 12.57 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr dann nochmal auf die B214 alarmiert. Nur 100 Meter weiter kam es erneut zu einem Verkehrsunfall mit fünf betroffenen Personen. Die Feuerwehr sperrte die Straße, stellte den Brandschutz und streute ausgelaufenne Betriebstsoffe ab. Da es fünf betroffene Personen gab, löste die Leitstelle in Braunschweig, bei der die Alarmmeldung einging, einen Massenunfall an Verletzten aus.
Daraufhin wurden neben diversen Rettungswagen ein Notarzt, ein organisatorischer Leiter sowie zwei Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle alarmiert. Da die Alarmierung über die Leitstelle in Braunschweig lief, kamen die meisten Rettungsmittel aus dem Kreis Gifhorn, obwohl die Einsatzstelle im Bereich der Gemeinde Uetze lag. Gerade in den Grenzbereichen der Region kommt es immer wieder zu Überschneidungen bei der Alarmierung von Einsatzkräften. Die Feuerwehr Uetze war mit vier Fahrzeugen für rund anderthalb Stunden im Einsatz. Glücklicherweise wurde auch bei diesem Einsatz keine Person im Fahrzeug eingeklemmt.