Was einmal gedacht wurde …

Albert Einstein (Tanja Kolosej), Johanna Wilhelmine Möbius (Elena Korn) und Isaac Newton (Alexandra Hoffmann) speisen zusammen. (Foto: Marion Arth)

Theater-AG des Gymnasiums begeisterte mit Dürrenmatt

UETZE (r/jk). Was einmal gedacht wurde …, das ist nicht mehr zurückzunehmen. Das ist die bittere Erkenntnis der Physikerin Johanna Wilhelmine Möbius (gespielt von Elena Korn). Mit ihren physikalischen Erkenntnissen könnte man noch schlimmere Massenvernichtungswaffen herstellen als es sie schon gibt. Um das zu verhindern, versteckt sie sich im Irrenhaus im Trugschluss, nur dort noch frei denken zu können, ohne die Menschheit zu gefährden. Dieses frei nach Friedrich Dürrenmatt inszenierte Drama wurde von der Theater-AG des Gymnasiums unter den Eichen unter der Leitung von Yvette Gehlhar und Dirk Früchtemeyer großartig gespielt.
Jeder der Neunt-, Zehnt- oder Elftklässler überzeugte in seiner Rolle. Durch die Schülerinnen der Maske und die Schüler/innen an der Technik wurden sie in ihrer jeweiligen Rolle unterstützt. Die zahlreich erschienenen Zuschauer würdigten die Leistungen durch Szenenapplaus und Lachen. Lara Sophy Gieschen z.B. zelebrierte jeden geschlürften Schritt in gebückter Haltung als vermeintlich senile Leiterin des Sanatoriums. Natalie Sarge verwandelte sich von der korrekten Inspektorin zur betrunkenen Philosophin und Peter Popschuk brillierte als Möbius` Liebhaber. Auch allen anderen merkte man ihre große Spielfreude an. Das Stück wurde mit lokalen und aktuellen Anspielungen angereichert.
Schulleiterin Dr. Andrea Wundram bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Man darf auf die Aufführung im kommenden Jahr gespannt sein.