Nach uns die Sintflut? - am Ende steht der Regenbogen

Die Kinder malen einen Regenbogen für die Kulisse. (Foto: Kinderchor Uetze)

Kindermusical wird in Uetze aufgeführt

UETZE (r/jk). Am 16. Juni um 16.00 Uhr wird es endlich so weit sein: Der Kinderchor Uetze wird das Musical „Nach uns die Sintflut“ von Johannes Matthias Michel aufführen.
Dies wird ein großes Klang- und Seherlebnis in der Kirche sein. Der Kinderchor wird von einem Orchester begleitet werden. Die Kindertanzgruppe unter der Leitung von Gaby Pahls wird die Tiere, die zur Arche kommen, darstellen.
In dem Musical von Johannes Matthias Michel „Nach uns die Sintflut“ geht es um eine Geschichte aus dem Alten Testament, nämlich der Arche Noahs. Dort ist Gott sehr unzufrieden mit dem Benehmen der Menschen und beschließt, kurzen Prozess mit ihnen zu machen. Abgesehen von Noahs Familie und von jeder Tierart ein Paar, wird die Menschheit ausgelöscht. Gott wagt mit ihnen einen Neuanfang. Natürlich sind nicht alle aus Noahs Familie von der Vorstellung begeistert, zusammen mit den Tieren auf einem Schiff zu wohnen. Und es gilt standhaft zu bleiben, wenn die Dorfbewohner die Familie wissen lassen, was sie wirklich von dem Plan halten, nämlich gar nichts. Im Handlungsverlauf des Musicals wird die Geschichte in unsere Gegenwart übertragen. Wir finden uns während eines Hochwassers im Keller eines Hauses wieder. Was das mit der Sintflut in Noahs Zeiten zu tun hat, wird in der Aufführung gezeigt?
Hinter diesem Projekt steckt eine Menge Arbeit: Es hat sich ein Projektchor gebildet, der den Kinderchor bei dem Stück unterstützt und mitsingt. Chor, Chorleiterin und die Assistentinnen haben alle zusammen ein ganzes Wochenende im Gemeindesaal übernachtet, geprobt, gespielt, gesungen und Kulissen gemalt. Mit einer ordentlichen Portion Lampenfieber laden die Kinder zu dieser Veranstaltung ein.
Die Chorleiterin Johanna Kiebeler: „Ich freue mich, wenn viele Zuhörerinnen und Zuhörer zu diesem besonderen musikalischen Event kommen werden, um sich von den Kindern und der Geschichte begeistern zu lassen!“