Konstruktive Zusammenarbeit zwischen Region und Gemeinden

Hauke Jagau und Werner Backeberg (v.l.) betonten die gute Zusammenarbeit zwischen der Region und der Gemeinde Uetze, „obwohl man nicht immer einer Meinung“ sei. (Foto: Georg Bosse)

Regionspräsident und SPD-Regionsfraktion „vor Ort“ in Uetze

UETZE/REGION (gb). Im Rahmen der Reihe „Fraktion vor Ort“ trat der Vorstand der SPD-Regionsfraktion am vergangenen Mittwoch in Uetze zusammen. „Vor Ort“ geschehe in regelmäßigen Abständen, um mit den Kommunen in der weitläufigen Region Hannover in einen Austausch zu kommen, so die Regionsfraktionsvorsitzende Silke Gardlo (Hannover) bei einem Pressegespräch im Sitzungssaal A des Uetzer Rathauses.
In Anwesenheit von Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) unterstrich Uetzes Bürgermeister Werner Backeberg (SPD) die konstruktive Zusammenarbeit der Region mit der Gemeinde, „obwohl man nicht immer einer Meinung sei.“ Themenschwerpunkte zwischen den regionalen und kommunalen Sozialdemokraten waren der Bau- und der Verkehrsbereich. Man sei sich bei den Uetzer Verkehrsproblemen in der Prioritätensetzung einig und hoffe auf eine zeitnahe Umsetzung der Vorhaben, versicherte Hauke Jagau, nachdem Werner Backeberg die Planungen für Park & Ride-Plätze am Bahnhof Dollbergen und für die Umgestaltung der dortigen Fahrradunterstände, für Radwege zwischen Dollbergen und Schwüblingsen sowie den Lückenschluss an der Durchfahrt Hänigsen, der im kommenden Jahr abgeschlossen sein soll, angerissen hatte. Im Hinblick auf den Bahnhof Dollbergen betonte Jagau: „Mobilität auch ohne eigenes Auto ist wichtig.“
Und was sagt Hauke Jagau so kurz vor den Regionspräsidenten- bzw. Europawahlen (25. Mai) zum bedenklichen Vorstoß des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD), die deutschen Fahrzeughalter mit jeweils 100 Euro/Jahr für einen so genannten „(Straßen)-Sonderfonds“ zur Kasse zu bitten? „Da war ich doch sehr überrascht. Losgelöst von allen Betrachtungen ist dieser Vorschlag absurd“, kommentierte der noch amtierende Regionspräsident den Quatsch aus Kiel.