Konfi-Fahrt war eine echte Herausforderung und ein großes Erlebnis

Das Thema „Gemeinsamkeit“ stand bei der Konfirmandenfreizeit im Mittelpunkt. (Foto: Karin Lawrenz-Maier)

64 Konfirmanden engagierten sich für ihren christlichen Glauben

UETZE/KATENSEN (r/jk). 64 Konfirmandinnen und Konfirmanden, acht ehrenamtliche und drei hauptamtliche Mitarbeitende der Ev.-luth. Kirchengemeinde Uetze-Katensen starteten am 14. Juli zu ihrer sechstägigen Konfi-Fahrt in die Jugendherberge in Uelzen.
Vier Themen sollten an den folgenden Tagen bearbeitet werden. Das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis, Schuld und Vergebung und das Abendmahl. In fünf Gruppen wurden die Konfirmandinnen und Konfirmanden unterrichtet. Vier ehrenamtlich Mitarbeitende hatten das erste Mal eigenverantwortlich zu zweit eine Gruppe übernommen. „Ich finde das toll, wie offen und engagiert sich alle beteiligen“, schwärmte eine Mitarbeiterin von den Unterrichtsstunden.
Bei der Planung des Programms hatten die Hauptamtlichen darauf geachtet, dass es für die Jugendlichen spannend und abwechslungsreich ist. Es wurden zum Beispiel ein Schlüsselanhänger mit Gebetsperlen gebastelt, das Vaterunser in Gebärdensprache geübt, eigene Glaubensbekenntnisse geschrieben und in einem Planspiel nach sinnvollen Entscheidungen für Jenny gesucht, die ständig Streit mit ihren Eltern hat.
Zweimal feierte die Gruppe einen Gottesdienst. Am Sonntag ging es in die St.- Marien-Kirche im Zentrum Uelzens. Fasziniert von der Größe der Kirche und der schönen Orgelmusik konnten sogar 64 Konfirmandinnen und Konfirmanden mucksmäuschenstill sein.
Den zweiten Gottesdienst hatte die Gruppe selbst gestaltet. Er fand am letzten Abend der Fahrt in der Jugendherberge statt. Drei Stücke aus dem Musical „Zick und Zack“, die biblischen Geschichten von der „Verleugnung des Petrus“ und „Jesus und die Ehebrecherin“ machten allen klar, wie belastend die eigene Schuld und das eigene Versagen sein können. Als dann die eigenen Schuldbekenntnisse, die zuvor aufgeschrieben und in einen Briefumschlag gesteckt wurden, im Feuer verbrannten, geschah dies in großer Ruhe und Ernsthaftigkeit. Der Glaube daran, dass Gott Sünden vergibt, wenn wir sie bereuen, verschaffte vielleicht manch Anwesenden Erleichterung. Am anschließenden Abendmahl nahmen alle Konfirmandinnen und Konfirmanden und auch die Mitarbeitenden teil. Der gesamten Gruppe sollte es noch einmal deutlich machen, dass vor Gott alle Menschen gleich sind und keine und keiner aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden soll.