In Katensen wurde kräftig gefeiert

Die Majestäten des Schützenfestes in Katensen: Schützenkönigin Anna-Elisabeth Möbius, Bürgerkönigin Sandra Heldt, Jugendkönigin Katharina-Sofia Meyer, Kinderkönigin Louisa Rohrmann, Wichtelkönigin Amy Winkel und der Herrenbeste Jan Henrik Wrede. (Foto: st)
 
Die Kelly-Revival-Band, bestehend aus Mitgliedern des Schützenvereins Katensen, sorgte bei ihren Showeinlagen für beste Stimmung. (Foto: st)

Schützen machten auf dem Festplatz die Nächte zum Tage

KATENSEN (st). Das Schützen- und Volksfest in Katensen brachte am vergangenen Wochenende wieder viele Einwohner des Dorfes, Gäste und Freunde des Schützenwesens zusammen. Die Schützen feierten bei den stimmungsgeladenen Festbällen bis in die Nächte und genossen das relativ gute Wetter. Die Höhepunkte waren die Königsproklamation am Freitagabend und der Festumzug am Sonntag.
Am vergangenen Freitagabend starteten die Katenser Schützen planmäßig ihre Königsproklamation und sorgten damit gleich am ersten Abend für knisternde Spannung, denn die Schützenkönige werden in Katensen erst in einem Stechen am Proklamationstag ausgeschossen und waren deshalb noch geheim gehalten worden.
Schützenkönigin in diesem Jahr wurde Anna-Elisabeth Möbius mit einem 157,2-Teiler. Sie wird die Königswürde als Nachfolger von Sven Peterhänsel bis zum nächste Schützenfest 2018 tragen. So wie auch die Bürgerkönigin Sandra Heldt, die Jugendkönigin Katharina-Sofia Meyer und Kinderkönigin Louisa Rohrmann. Die Dominanz des weiblichen Geschlechtes bei den Majestäten vervollständigte Amy Winkel als Wichtelkönigin. Einzig Jan Henrik Wrede konnte sich als Herrenbester in die Siegerlisten eintragen.
Alle konnten sich bei guter Beteiligung bei den Schießwettbewerben gegen ihre Konkurrenz durchsetzen. Nicht nur die Beteiligung am Königsschießen, sondern auch das so gut wie vollbesetzte Festzelt am Kommersabend machte deutlich, das sich auf dem Fest fast das ganze Dorf trifft. Auch Jugendliche aus dem Dorf und aus den Nachbarorten kommen nach Katensen zum Festplatz. Allerdings haben die eine andere Zeitvorstellung und beteiligen sich erst so ab 22.00 Uhr am Fest. Die Katenser achten deshalb besonders auf das Jugendschutzgesetz und leiten den Ausschank entsprechend. Im Schützenverein Katensen wird auf die Jugendarbeit gesetzt, denn der Nachwuchs wird in einigen Jahren das Schützenwesen bestimmen und trotz Besucherrückgängen bei den Volksfesten soll die Tradition des Schützenwesens nicht aussterben.
Nachdem der Freitagabend mit dem groß angekündigten „kleinsten Feuerwerk der Region“ abschloss, dass aber dennoch ein Höhenfeuerwerk mit Knalleffekt war und die Herrschaft des alten Königs Peterhänsel beendete, die neuen Könige proklamiert waren und mit den neuen Majestäten ausgiebig gefeiert wurde, freuten sich alle schon auf den Sonnabend.
Und auch da hatten die Katenser Schützen ihren Spaß, denn nach dem Überraschungskonzert mit „Die Plockhorster“, Kaffee und Kuchen am Nachmittag und einem großen Festumzug wurden die Vereinspokale vergeben. Den Vereinspokal sicherte sich die Feuerwehr Katensen mit einem 266,6 Gesamtteiler.
Der anschließende Abend mit der neuen Liveband „Venus“, im vergangenen Jahr war die Musik nicht gut angekommen, ging wieder lange und die Kondition der Katenser wurde auf die Probe gestellt. Fast alle Schützen waren aber am Sonntag beim Königsessen wieder dabei. Nach einer Showeinlage der Kelly-Revival-Band, bestehend aus Katenser Schützen und mit einem bunten Umzug wurden die Schützenscheiben danach zu den Königen gebracht. Auch am Sonntag war das neue Maskottchen „Mucki“ wieder mit dabei. Die kleine Eiche, die auf der Brust eine Zielscheibe trägt, ist seit zwei Jahren fester Bestandteil des Vereins.
Bürgermeister und Ortsrat beteiligten sich am Festumzug und somit wurde auch der Sonntag ein Erfolg. Die Schützen genossen dann am Abend noch den letzten Festball und freuen sich eigentlich schon auf das nächste Jahr, wenn die Schützenfestsaison in der Gemeinde Uetze mit dem Katenser Schützenfest wieder beginnt.