Gymnasium bleibt Fairtrade-School

Die Urkunde zum Titel „Fairtrade-School“. (Foto: Marion Arth)

Gymnasium Unter den Eichen behält Auszeichnung

UETZE (r/jk). 014 wurde das Gymnasium unter den Eichen die erste Fairtrade-School der Region Hannover. Damals wurden vom Erlös eines Sponsorenlaufs der Gymnasiasten 18 Eichen in Benrode gepflanzt und eine Fairtrade Rosenfarm in Kenia unterstützt, die für das Geld sieben Ziegen anschaffte.
Seitdem wird im Lehrerzimmer fairer Kaffee getrunken, die IG bietet einmal im Monat einen Fairtrade-Stand an, wo man z.B. Limonade, Schokolinsen oder Waffeln kaufen kann. Zu Weihnachten kann man bei der IG Weihnachtskarten kaufen und beschriften, welche dann mit einem Weihnachtsmann aus fairer Schokolade an die Bedachten verteilt wird. Zum Valentinstag hat die IG auch Herzkarten angeboten, die mit fair gehandelten Rosen überreicht wurden. Die Jahresaktion des Fairtrade-Schulteams unter der Leitung von Verena Everding, in dem Schüler, Lehrer und Eltern mitarbeiten, ist ein Picknick des gesamten 7. Jahrgangs vor den Sommerferien, bei dem ausschließlich fair gehandelte Produkte verwendet werden. Im Vorfeld werden die Siebtklässler von Zehntklässlern über die Ziele von Fairtrade informiert. Im letzten Jahr wurde der Erlös aus dem Fairtrade-Verkauf für das Straßenkinderzentrum Kpalime in Togo gespendet. Auch in einzelnen Unterrichtsfächern ist der faire Handel ein Thema.
Dieses beständige Engagement hat dazu geführt, dass das Gymnasium unter den Eichen den Titel „Fairtrade-School“ weitere zwei Jahre tragen darf, da es dazu beiträgt, den Gedanken des fairen Handels in die Gesellschaft zu tragen und die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Ärmsten dieser Welt zu verbessern.